"Politische Gefangene sofort freilassen!": USA verschärfen Sanktionen gegen Burma
- Vermögen der Vertreter des Regimes eingefroren

·Burma: Noch 500 Demonstranten in Haft
Militärjunta räumt mehr Festnahmen ein als bisher
·Bush fordert scharfe Sanktionen für Burma
"Enormer internationaler Druck" auf Junta nötig
·Militärjunta in Burma:
Wer ist an der Spitze?
Alle Infos zu den wirklich wichtigen Machthabern
·Aung San Suu Kyi: Burmas Lichtgestalt
Schon lange unter Arrest und kämpft doch weiter
·Burmas Militärjunta:
Völkermord auf Raten
Sie gehen brutal gegen alle Minderheiten vor
·Geldpolitik in Burma: Alles für die Armee!
Neun von zehn Menschen leben in absoluter Armut
·Myanmar vs. Burma: Eine kurze Aufklärung
Der Namensdiktatunfug der burmesischen Junta
US-Präsident George W. Bush hat die Sanktionen seiner Regierung gegen die burmesische Militärjunta verschärft. Betroffen von den Sanktionen sind rund ein Dutzend weiterer führender Vertreter des Regimes. Zugleich forderte Bush in Washington die "sofortige Freilassung aller politischer Gefangener". Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) müsse Zugang zu den Gefangenen erhalten, verlangte der Präsident. Ende September hatte die US-Regierung als Reaktion auf die gewaltsame Unterdrückung der Demokratiebewegung in Burma Sanktionen gegen 14 Mitglieder der herrschenden Junta verhängt. Damit wurden Vermögenswerte der teilweise namentlich genannten hochrangigen Regierungsvertreter in den USA eingefroren.
Zu den bereits 2003 verhängten Sanktionen gehören ein Einfuhrverbot für alle Waren aus Burma und ein Einreiseverbot für Personen mit Verbindungen zur Junta. Die US-Regierung ist zudem verpflichtet, alle Kreditentscheidungen der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds zugunsten des burmesischen Regimes abzulehnen. Einen im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eingebrachten Resolutionsentwurf zur Lage in Burma hatten die USA im Jänner abgeschwächt, nachdem die ursprüngliche Fassung von China und Russland abgelehnt worden war.
Dem Regime von General Than Shwe werden schwerste Menschenrechtsverstöße zur Last gelegt, insbesondere Zwangsarbeit, Folter, brutale Verfolgung von ethnischen Minderheiten, Missbrauch von Kindersoldaten und Unterdrückung der Demokratiebewegung. Die Nationale Liga für Demokratie (NLD) unter der Führung von Aung San Suu Kyi hatte die Wahlen zu einer Verfassunggebenden Nationalversammlung 1990 mit Vierfünftelmehrheit gewonnen, doch hatte das Militär die Machtübergabe verweigert.
(apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
