Ahmadinejad nach Moskau eingeladen:
Putin freut sich auf Besuch des Präsidenten
- Russland & Iran: Beidseitiger Atomwaffensperrvertrag
- USA verdächtigt Iran dennoch, Atomwaffen zu bauen

·Putin traf auf Amts- kollegen Ahmadinejad
Präsident will Vertrag über AKW noch abändern
·Iran: Merkel & Putin für friedliche Lösung
Transparenz in Irans Atomprogramm gefordert
·Putin steht für Stabilität in Russland
Aber auch für sehr große Konzentration der Macht
Russlands Präsident Wladimir Putin hat seinen iranischen Kollegen Mahmoud Ahmadinejad zu Gesprächen nach Moskau eingeladen. "Ahmadinejad hat die Einladung dankbar angenommen", zitierte die russische Nachrichtenagentur Interfax aus einer Erklärung der beiden Politiker. Demnach hatten sie bei ihrem Treffen in Teheran außerdem vereinbart, dass Irans Atomreaktor in Bushehr wie geplant fertiggestellt werden soll. Dabei würden beide Seiten den Atomwaffensperrvertrag einhalten.
Die USA haben Russlands Beteiligung an dem Projekt kritisiert. Sie verdächtigen den Iran, Atomwaffen bauen zu wollen. Das hat der Iran zurückgewiesen. Mit dem Besuch Putins in Teheran hatten die UN-Veto-Mächte und Deutschland die Hoffnung verknüpft, Russland werde mäßigend auf den Iran einwirken. Die ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats beraten derzeit mit Deutschland als einem der europäischen Vermittler in dem Konflikt über schärfere Sanktionen. Putin ist seit Josef Stalin der erste Staatschef aus Moskau, der den Iran besuchte. (APA/red)
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