BZÖ kennt keine Gnade im "Fall Arigona": Abschiebung der jungen Kosovarin gefordert
- Grosz: 'Ende der latenten Erpressung & Medien-Show'
- BZÖ-Generalsekretär kritisiert 'geheuchelte Toleranz'

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Asylwerber und ihre drastischen Hilferufe
Scharfe Töne in der Abschiebe-Debatte kommen nun vom BZÖ. Generalsekretär Gerald Grosz verlangte gegenüber der APA die Abschiebung der 15-jährigen Arigona Zogaj. "Wir fordern eine sofortige Familienzusammenführung von Arigona und ihrer Familie im Kosovo." Es müsse endlich Schluss sein "mit dem unerträglichen Affentheater und der falsch verstandenen sowie geheuchelten Toleranz".
"Dass eine Familie zusammengehört ist Fakt und legitim", versuchte sich Grosz in humanitärem Gedankengut. Ebenfalls Fakt sei aber, "dass der Rechtsstaat und die Öffentlichkeit sich nicht verarschen lassen dürfen". Einzige Konsequenz für den orangen Generalsekretär: "Das sofortige Ende dieser latenten Erpressung und der inszenierten Medien-Show Marke Tränendrüsen".
Harte Kritik
"Es ist mittlerweile auch bewiesen, dass die Demonstration in Frankenburg eine reine PR-Show der SPÖ und der Grünen war", wetterte Grosz weiter. Er vermutet nun, dass "über eine Hintertür mit Unterstützung solcher sozialen Brandstifter wie Caritas-Präsident Franz Küberl das generelle Bleiberecht" erzwungen werden soll.
Erst vor Kurzem hatte der orange Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider Arigona Zogaj eingeladen, in seinem Land als Gast zu verbleiben, bis ihr Vater einen Antrag auf Niederlassung in Österreich gestellt hat.
(apa)
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