Sprache Schlüssel zur Integration: Platter will die Dauer der Deutschkurse verdoppeln
- Innenminister: Die derzeit 300 Stunden sind zu wenig
- Rückkehr der Familie Zogaj ist "nicht vorgesehen"

·Kick-Off für neue Integrationsplattform
Platter verspricht ersten Bericht bis 22. Jänner '08
·Geheimgespräch von Platter und Arigona
Es komme "keinesfalls zu
unfreiwilliger Rückkehr"
·Berührendes Treffen zweier Asylsuchender
Arigona trifft Mutter nach
zwei Wochen im Versteck
·Keine Ermittlungen zu Arigonas Helfern?
Anzeige gegen Pfarrer Friedl "nicht vordringlich"
·"Habe die ganze Zeit große Angst gehabt!"
Arigona Zogaj erzählte über ihre wilde Flucht
·KLICKEN: Arigona auf der Pressekonferenz!
Will weiter hier leben und wieder zur Schule gehen
·UMFRAGE: Milde im Fall der Familie Zogaj?
Was soll Platter tun? Stimmen Sie jetzt ab!
Innenminister Günter Platter (V) will die Dauer der laut Integrationsvertrag vorgesehenen Deutschkurse für Zuwanderer "mindestens verdoppeln". Darüber werde man in der neuen Integrationsplattform diskutieren. Die derzeit vorgesehenen 300 Stunden Deutschkurse seien zu wenig. Die deutsche Sprache sei ein wichtiger Schlüssel für eine erfolgreiche Integration. Gleichzeitig müsse man dann auch über die finanzielle Förderung reden, meinte Platter.
Zu der vom British Council und der Migration Integration Policy Groupe in Brüssel vorgestellten Studie, wonach Österreich in Europa zusammen mit der Slowakei, Griechenland und Zypern zu den Ländern mit besonders schlechten Bedingungen für die Integration von Ausländern zählt, stellte der Innenminister fest, es sei gut, dass man die Staatsbürgerschaft nicht so leicht bekomme. Die Staatsbürgerschaft dürfe "nicht zum Schleuderpreis" vergeben werden, so Platter in der "ZiB2". "Dazu stehe ich." Über verschiedene Maßnahmen zur Integration werde jetzt in der Integrationsplattform diskutiert.
Eine Rückkehr der in den Kosovo abgeschobenen Familie von Arigona Zogaj schloss Platter aus. Eine Rückkehr über die Zuwandererquote sei "nicht vorgesehen".
Die Asylbehörden bekommen mehr Personal. Finanzminister Wilhelm Molterer gab im Ö1-"Morgenjournal" eine entsprechende Zusage. Innenminister Günther Platter muss nun ausarbeiten, wie viele zusätzliche Posten nötig sind, um den Rückstau der Verfahren wie geplant bis 2010 abbauen zu können. Bundeskanzler Alfred Gusenbauer hatte zuvor verlangt, das bestehende Personal um etwa 50 Prozent für eine gewisse Zeit auszuweiten.
(apa/red)
Norbert Wicki14:21
Der Buwog-MythosDer Schweizer Vermögensberater hatte neben Grasser weitere Kontakte in Österreich
Wikileaks14:25
Rückschlag für AssangeGericht fällt Entscheidung: Internet-Aktivist darf nach Schweden überstellt werden
U-Ausschuss Korruption14:59
Eklat um Tetron-AktenInnenministerium vergaß auf Übermittlung. Befragungen bis auf Weiteres beendet
