Arigona Zogaj endlich wieder in der Schule:
"Arigona!"-Freudenchöre bei ihrem Empfang
- Ihre Freunde: "Mit ihr hat man immer eine Gaudi"
- Der ganz normale Schulalltag soll wieder einkehren
·BILDER: Großer Empfang für Arigona
Medienrummel bei ihrer Rückkehr in die Schule
·Geheimgespräch von Platter und Arigona
Es komme "keinesfalls zu
unfreiwilliger Rückkehr"
·Berührendes Treffen zweier Asylsuchender
Arigona trifft Mutter nach
zwei Wochen im Versteck
·Keine Ermittlungen zu Arigonas Helfern?
Anzeige gegen Pfarrer Friedl "nicht vordringlich"
·"Habe die ganze Zeit große Angst gehabt!"
Arigona Zogaj erzählte über ihre wilde Flucht
·KLICKEN: Arigona auf der Pressekonferenz!
Will weiter hier leben und wieder zur Schule gehen
·UMFRAGE: Milde im Fall der Familie Zogaj?
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"Schön, dass du wieder da bist, wir haben dich lieb." Die 15-jährige Arigona Zogaj, die aus Angst vor der Abschiebung in den Kosovo untergetaucht war, ist heute in der Polytechnischen Schule von Vöcklamarkt in Oberösterreich freudig empfangen worden. Pfarrer Josef Friedl, der das Mädchen betreut, wirkte sichtlich erleichtert: "Ich hoffe, dass jetzt wieder Normalität einkehrt", erklärte der Geistliche im Gespräch mit der APA.
"Arigona! Arigona! Arigona!" Die Freudenchöre wollten nicht enden. Warum die 15-Jährige so beliebt ist, brachte Claudia aus der Parallelklasse auf den Punkt: "Mit ihr hat man immer eine Gaudi." Auf dem Weg zur Schule habe Arigona stets alle unterhalten, erzählte Mitschülerin Anna. "Der ganze Bus hat gelacht." An eine mögliche Abschiebung des Mädchens will sie gar nicht denken: "Das wär' voll arg."
"Arigona is back"
Arigona, mit Blumen und einem Freundschaftsband bedacht, strahlte bei der Begrüßung vor der Schule über das ganze Gesicht: "Das ist ein gutes Gefühl." Sie habe ihre Freunde sehr vermisst und sei froh, wieder da zu sein. Nach einem kurzen Empfang im Turnsaal mit Schülern und Lehrern ging das Mädchen in Begleitung von zahlreichen Fotografen und Kamerateams in ihre Klasse. Bunte Botschaften schmückten ihre Schulbank, "Arigona is back" war u.a. zu lesen.
"Ich hab' auch viel geschummelt", scherzte Friedl mit den Schülern. Es wäre wunderbar, wenn bald wieder der ganz normale Schulalltag einkehren würde, betonte der Geistliche, der für Direktor Andreas Berger - stellvertretend für den gesamten Lehrkörper - einen Blumenstrauß mitgebracht hatte. Es sei schön zu sehen, "wie viele Kinder sich freuen", sagte Berger: "Ab morgen wollen wir eine Ruhe haben." (apa/red)
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