Lawinenabgang am Hochschwab: Suche nach Verschüttetem wurde jetzt eingestellt
- Für Einsatzkräfte zu gefährlich - Fortsetzung offen
- Wanderer aus Ungarn wurde am Berg verschüttet

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informiert & unvorsichtig
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Die Suche nach einem am Hochschwab von einer Lawine verschütteten ungarischen Bergwanderer ist abgebrochen worden. Wie der Einsatzleiter der Bergrettung, Gerd Würger, nach einer erfolglosen Sondierung, bei der nicht bis zur Unfallstelle vorgedrungen werden konnte, sagte, sei eine weitere Suchaktion derzeit aufgrund der Lawinengefahr nicht zu verantworten.
Örtlich herrsche höchste Lawinenwarnstufe, durch Verwehungen sei man mit bis zu drei Metern Schnee konfrontiert, hieß es von der Einsatzleitung. Ein kleinerer Sondiertrupp hatte versucht, die Verhältnisse für eine größere Suchaktion abzuklären und die Unglücksstelle in rund 1.800 Metern Seehöhe zu lokalisieren. Letzteres gelang auch mittels Hubschrauber nicht - es konnte kein Signal des GPS-Senders empfangen werden, den der Verschüttete bei sich getragen hat.
Man habe sich für den Abbruch der Lawinensuche entschieden, ab nun gehe es um eine Vermisstensuche, bei der die Federführung in Händen der Polizei liege, erklärte Würger. Die Wahrscheinlichkeit, dass der 47-jährige Ungar Peter P. noch lebend geborgen werden kann, sei "äußerst gering", es bestehe aber "noch ein Funken Hoffnung".
Zum Zeitpunkt, wann die Suche wieder aufgenommen werden könne, wollte sich der Bergretter nicht festlegen: Von den Prognosen her sei erst am Mittwoch mit einer Wetterbesserung zu rechnen.
P. war gemeinsam mit einem gleichaltrigen Bergkameraden im sogenannten G'hackten auf rund 1.800 Metern Seehöhe in eine Lawine geraten. Während P. verschüttet wurde, konnte sich sein Kollege retten und nach dem Abstieg zu einem Gasthaus Alarm schlagen.
(apa/red)
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