Stinkender "blauer Dunst" in Gaststätten: Mehrheit befürwortet Nichtraucherbereiche
- 19 Prozent wünschen sich absolutes Rauchverbot
- Qualm-Verbot im Auto wird von 53 Prozent gefordert

·Wichtige Eckpunkte zum Rauchverbot
Bauliche Änderungen, Ausschilderungen, Strafen
·Passivrauchen fast genauso schädlich
CO2-Studie belegt Aus- wirkungen des Rauchens
·Kdolskys neues Tabakgesetz zu mild?
Ärzte fordern generelles Rauchverbot in Lokalen
Getrennte Bereiche für Raucher und Nichtraucher in großen Gaststätten, freie Wahl für Wirte von kleineren Lokalen, ob gequalmt werden soll oder nicht - das sieht der Entwurf zum neuen Raucher-Gesetz von Gesundheitsministerin Kdolsky vor. 54 Prozent stimmen diesem Vorschlag zu, wie eine OGM-Umfrage ergab. 19 Prozent wünschen sich ein absolutes Rauchverbot, 26 Prozent keine gesetzliche Regelung.
63 Prozent sprachen sich für den Konsum von Zigaretten in Lokalen und Bars aus, 28 Prozent dagegen. In Restaurants und Gasthäusern wollen 48 Prozent ein Rauchverbot, 44 Prozent sind dagegen. Ein Qualm-Verbot im Auto befürworten immerhin 53 Prozent (43 Prozent sind dagegen), in öffentlichen Gebäuden und Ämtern sogar 89 Prozent (zehn Prozent dagegen). Ein gesetzliches Rauchverbot im privaten Bereich wünschen sich zwölf Prozent, 83 Prozent sprachen sich dagegen aus.
Auf die Frage, in welchen Bereichen der privaten Lebensgewohnheiten der Staat eingreifen soll, nannten 90 Prozent "Drogen- und Medikamentensucht", 71 Prozent den "Verkauf und Konsum von Alkohol", 67 Prozent die "regelmäßige Gesundenuntersuchung" und 58 Prozent "Rauchen". Die wenigste Zustimmung gab für eine etwaige staatliche Regelung bei "risikoreichen Freizeit- und Sportarten".
(apa/red)
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