Schengenerweiterung: Laut Platter soll es
"praktischen Beobachtungszeitraum" geben
- In ersten 9 Monaten nach Öffnung bleibt Grenzpolizei
- Pröll: "Kein Misstrauen, sondern Vorsichtsmaßnahme"
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Platter: Bald 25 Millionen Daten aus 24 Staaten
·Darabos: Kein Ende für Assistenzeinsatz
Soll nach Schengen-
Fall weitergeführt werden
Einen "praktischen Beobachtungszeitraum" nach der kommenden Schengen-Erweiterung hat Innenminister Günther Platter (V) in Mödling angekündigt. In den ersten neun Monaten nach der Öffnung werde ein Großteil der Polizei und der Assistenzeinsatz des Bundesheeres im Grenzraum aufrechterhalten bleiben. Danach erfolge eine Beurteilung in Sachen Kriminalität. "Wir wollen wissen, was sich abspielt", so der Innenminister.
Die angekündigten Maßnahmen würden "kein Misstrauen gegen die neuen Schengenländer, sondern eine Vorsichtsmaßnahme" darstellen, meinte Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (V), "so lange bis wir beurteilen können, welche Auswirkung die Öffnung der Schengengrenze auf Niederösterreich hat", so Pröll. (APA/red)
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