Zwilling Ester nun im AKH gestorben: Nach Finnland Geflohener bleibt noch klein Lena
- Esthers Zustand war von Beginn an sehr kritisch
- Mutter der Kinder war im Juli aus AKH geflohen
·Vermisster Burgen-
längerin geht es gut
Aber stationär im AKH Wien aufgenommen
·Vermisste Frau in Finnland aufgetaucht
Burgenländerin brachte ihre Zwillinge zur Welt
Eines der beiden Zwillingsmädchen der Ende Juli aus dem Wiener AKH verschwundenen Burgenländerin hat nicht überlebt. Wie das Krankenhaus berichtete, war der Zustand von Esther von Anfang an kritisch. Sie musste mehrere Operationen über sich ergehen lassen. Am 5. Oktober starb das Kind. Ihrer Schwester Lena gehe es mittlerweile sehr gut.
"Es grenzt an ein medizinisches Wunder, dass es Lena so blendend überstanden hat", sagte der Vorstand der Kinderklinik am Wiener AKH, Univ.-Prof. Dr. Arnold Pollak, im Gespräch mit der APA. "Sie war von Anfang an die kräftigere und hat einen starken Lebenswillen." Lena hat mittlerweile zwei Kilo und wird nicht mehr künstlich beatmet. "Sie ist völlig gesund", sagte Pollak.
Mutter in Panik nach Finnland geflüchtet
Die Mutter der Kinder, eine 37-jährige Burgenländerin, war im Juli aus dem AKH verschwunden. Die Polizei schlug am 29. Juli wegen einer möglichen Frühgeburt und drohender Lebensgefahr Alarm. Am 4. August tauchte die Frau unerwartet in Finnland auf. Die vermutlich an psychischen Problemen leidende Frau dürfte mit dem Bus nach Finnland gelangt sein. Am 4. August brachte sie in einer Klinik in Rovaniemi zwei Mädchen, je 600 Gramm schwer, zur Welt. Am 8. August wurde die Frau zurück nach Wien geflogen. Die beiden Frühchen wurden zu diesem Zeitpunkt noch in einer Spezialklinik in Finnland versorgt, Ende August ebenfalls ins AKH überstellt. (APA/red)
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