Bundeskanzler Halsbrecherisch unterwegs: Gusenbauer mit 200 Sachen auf Autobahn
- Augenzeuge: Kanzler-Limos im Höllentempo gefahren
- Sprecher rechtfertigt: Politiker von der Polizei gelotst
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Bundeskanzler Alfred Gusenbauer hatte es offenbar eilig: Mit 200 Stundenkilometern sollen er und sein Konvoi auf der Westautobahn unterwegs gewesen sein. Ein Augenzeuge ist von zwei Limousinen mit einem "Höllentempo" abgehängt worden - am Beifahrersitz saß der Kanzler persönlich. Dessen Sprecher Stefan Pöttler erklärte zu der schnellen Fahrt, dass man von der Polizei gelotst worden sei.
"Der Bundeskanzler hielt die Eröffnungsrede auf der Neuen Welser Messe und war bereits spät dran", begründete Pöttler die Eile gegenüber der "Kronen Zeitung". Das erste Fahrzeug sei von einem Exekutivbeamten gelenkt worden.
Der von der "Krone" zitierte Leser schilderte seine Begegnung mit der Kanzler-Karosse folgendermaßen: In Fahrtrichtung Linz sei er bereits kurz nach Wien von den beiden Autos in rasantem Tempo überholt worden. Erst rund 29 Kilometer später habe er sie bei einem Baustellenbereich wieder eingeholt und dabei auch Gusenbauer in einem Fahrzeug sitzen gesehen. Kurz danach sei dessen Chauffeur erneut aufs Gas gestiegen, wobei er laut "Krone" mit rund 200 km/h davonraste.
(apa/red)
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