Eine britische Studie hat endlich bestätigt: Man kann an gebrochenem Herzen sterben
- Streit und Konflikte erhöhen das Herzinfarktrisiko
- Negative Menschen rundherum schaden Gesundheit

Menschen können an gebrochenem Herzen sterben. Diese Beobachtung hat nun erstmals eine britische Studie wissenschaftlich bestätigt. Danach erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Herzerkrankung, wenn in der Beziehung der Betroffenen ein verletzender Umgangston herrscht.
In der Studie wurden zwölf Jahre lang 9.000 Freiwillige zu negativen Erlebnissen in ihren Partnerschaften befragt. Demnach sind Menschen einem um 34 Prozent erhöhten Risiko für Herzinfarkt oder Schmerzen in der Brust ausgesetzt, deren Beziehung konfliktreich ist und in deren Partnerschaft häufig gestritten und viel kritisiert wird. Selbst wenn andere Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen oder Alkoholkonsum ausgeschlossen wurden, lag das Risiko trotzdem noch um 23 Prozent höher.
"Wenn du nette Menschen um dich hast, ist das gut für deine Gesundheit. Wenn du negative Menschen um dich hast, ist das sehr viel schlechter für deine Gesundheit", sagte Roberto De Vogli, Leiter der Studie, die in dem Magazin "Archives of Internal Medicine" veröffentlicht wurde. (apa/red)
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