Hahn bleibt bei Uni-Zugangsbeschränkung:
Freier Zugang aber großteils beizubehalten
- Personelle Ausstattung sei nicht konstant steigerbar
- Ziel: Drittmittelfinanzierung für die Unis verbessern
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Wissenschaftsminister Hahn will beim Thema Uni-Zugang "die bestehende Regelung auch für die Zukunft im Großen und Ganzen" behalten. Generell betonte er, dass er gegen Zugangsbeschränkungen jedenfalls auf Ebene des Bakkalaureats sei. Es gebe aber einige Fächer wo es in Deutschland einen Numerus Clausus gebe und deutsche Studenten vermehrt nach Österreich drängen.
"Bestimmte Fächer lassen sich nicht beliebig ausdehnen." Er wolle vielmehr die Studieninformation an den Höheren Schulen verbessern, so Hahn in der "Pressestunde". So solle es bereits an der siebenten Klasse AHS einen "Studienchecker" geben, der intensive Informationsarbeit leisten solle. Immerhin gebe es rund 400 Studiermöglichkeiten an Universitäten und Fachhochschulen. Deswegen sollte man die Studentenströme besser verteilen, was auch zu einem Sinken der Drop-out-Rate, die eher eine Studienwechselrate ist, führen würde.
Die personelle Ausstattung an den Universitäten mit Professoren sei angesichts einer Zunahme von 46 Prozent Studierender an FHS und Unis in den letzten sechs Jahren nicht im selben Maß steigerbar. Sein Ziel sei jedenfalls, die Drittmittelfinanzierung für die Unis zu verbessern.
(apa/red)
