Samstag, 13. Oktober 2007

FIA weist den Protest von Toro-Rosso ab: Spyker behält den Punkt vom Japan-Rennen

  • Sportrichter bestätigten Zeitstrafe gegen Liuzzi

Die Scuderia Toro Rosso ist mit ihrem Einspruch gegen die Bestrafung von Vitantonio Liuzzi im Formel-1-Grand-Prix von Japan beim Automobil-Weltverband FIA gescheitert. Die vier Sportrichter der FIA unter Vorsitz des Griechen Vassilis Koussis bestätigten die Entscheidung der Rennkommissare, die Liuzzi wegen eines unerlaubten Überholmanövers in Fuji mit 25 Sekunden Zeitstrafe belegt hatte.

Der ursprünglich achtplatzierte Italiener hatte den ersten WM-Punkt der laufenden Saison für Toro Rosso damit an den deutschen Spyker-Piloten Adrian Sutil verloren. Bereits im folgenden Grand Prix in China holte das Red-Bull-Zweitteam aber alles nach. Der Deutsche Sebastian Vettel landete sensationell auf Platz vier, Liuzzi auf Rang sechs.

Mit dem Einspruch gegen das Japan-Resultat hatte sich die Berufungskommission der FIA in Paris beschäftigt. Den erfolglosen Protest hatte der Italienische Automobilverband im Namen des österreichisch-italienischen Teams eingelegt. Spyker darf den ersten Punkt seiner Formel-1-Geschichte, der als "Meilenstein" für das Team bezeichnet worden war, damit behalten.

(apa/red)

13.10.2007 16:51
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