Freitag, 12. Oktober 2007

Teuerstes Olympia-Ticket kostet 1.120 $:
Vancouver 2010 stellt Preiskategorien vor

  • Veranstalter reservieren auch Karten für Bedürftige
  • Insgesamt werden 1,6 Millionen Tickets verkauft

Die teuersten Tickets für die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver werden 1.120 US-Dollar (790 Euro) kosten. Wer am 12. Februar die Eröffnungs- oder am 28. Februar die Schlussfeier live im Stadion erleben möchte, kann Karten aber nicht nur zu diesem Höchstpreis, sondern auch schon für 178 Dollar (125 Euro) erwerben. 855 Tage vor der Eröffnung haben die Organisatoren die Eintrittspreise für das Großereignis bekanntgegeben.

Karten für das Eishockey-Finale, in dem die Gastgeber natürlich Kanada erwarten, kosten zwischen 356 und 790 US-Dollar (250 und 560 Euro). "Man bekommt für sein Geld nicht nur eine Eintrittskarte, sondern das ganze olympische Erlebnis, das es so schnell in Kanada nicht wieder geben wird", rechtfertigte John Furlong, Chef des Organisationskomitees VANOC, die hohen Preise. Bei den Sommerspielen 2008 in Peking liegen die Ticketpreise für Eröffnungs- bzw. Abschlussfeier zwischen 26 und 650 Dollar (18 und 460 Euro).

Insgesamt 100.000 Tickets werden in Vancouver allerdings für maximal 100 Dollar (70 Euro) verkauft, die billigsten davon für 25,50 Dollar. VANOC will insgesamt 50.000 Karten für Fans erwerben, die sich das Spektakel selbst nicht leisten können. Man wolle sicherstellen, dass Zuschauer aus allen Einkommensklassen die olympischen Wettkämpfe vor Ort erleben können.

Der Verkauf beginnt in einem Jahr, insgesamt gehen 1,6 Millionen Tickets - 70 Prozent - in den freien Verkauf. VANOC kündigte bereits an, dass es einen Wiederverkaufs-Service einrichten wird, um es Karteninhabern zu ermöglichen, nicht benötigte Tickets offiziell zu veräußern. Kanada ist zum zweiten Mal nach Calgary 1988 Ausrichter von Olympischen Winterspielen.

(apa/red)

12.10.2007 11:28