Schiene frei für Polens neue Regierung: Tusk und Pawlak fixierten Koalitionspakt!
- Bürgerplattform und Bauernpartei formen Koalition
- Wahlsieger dankt in London den Auslandspolen
·Tusk jagt Kaczynski aus dem Amt
Überzeugter Liberaler mit Blick nach Europa
·Zur polnischen Wahl:
Die antretenden Parteien
·Weshalb gibt es nun Neuwahlen in Polen?
Kaczynski konnte keine stabile Regierung bilden
·Polen-Wahl: Parteien
"spalten" das Land
Trennlinien: West gegen Ost und Jung gegen Alt
·PiS: "Bild von Polen im Ausland verzerrt"
Parlamentschef Dorn:
"Groteske Darstellungen"
·"Erfolgsrezept" der Kaczynski-Partei PiS
Konservative Partei mit Klassenkampf-Ideologie
·Opposition will neuen
EU-Kurs einschlagen
Polen: 'Kompromisse' mit
EU statt 'Säbelrasseln'
·"Demokratieabbau" in Polen befürchtet
Opposition kritisiert Zentralsierung von Macht

Die rechtsliberale Bürgerplattform (PO) von Polens voraussichtlichem neuen Regierungschef Donald Tusk und die Bauernpartei (PSL) haben sich auf eine Koalition geeinigt. "Wir haben uns auf die Bildung einer gemeinsamen Regierung geeinigt", sagte Tusk vor Journalisten. Er und der Vorsitzende der Bauernpartei, Waldemar Pawlak, hätten bei einem Treffen ihren Willen zur Zusammenarbeit bekräftigt.
Die PO hatte die Parlamentswahl am 22. Oktober mit 209 von 460 Sitzen gewonnen und kommt zusammen mit den 31 Abgeordneten der Bauernpartei auf eine Mehrheit. Der scheidende Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski von der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) will am 5. November seinen Rücktritt einreichen.
Wahlsieger dankt in London den Auslandspolen
Die PO teilte unterdessen mit, dass Tusk nach London reisen werde, um den dort lebenden Polen für ihre Unterstützung zu danken. Der Wahlsieger wolle eine Kundgebung im Stadtteil Ealing veranstalten, in dem sich seit dem EU-Beitritt des Landes vor drei Jahren viele polnische Auswanderer niedergelassen haben. Offizielle Treffen mit britischen Politikern seien aber nicht geplant. Tusk war Ende September im Wahlkampf nach Großbritannien und Irland gereist und hatte um die Stimmen seiner dort lebenden Landsleute geworben. In beiden Ländern hatte Tusk über 70 Prozent der polnischen Wählerstimmen erhalten. (APA/red)
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