"Nummer 4" der Junta tot: Burmesischer Premier Soe Win als Leukämie gestorben
- General starb nach langen Krankenhausaufenthalten
- Soe Win folgte 2004 gestürztem Premierminister nach

·UN-Gesandter reist erneut nach Burma
Berichte über schwere Misshandlungen gemeldet
·UN bedauert Protest-
Niederschlagung
Verwässerte Burma-
Erklärung verabschiedet
·Militärjunta in Burma:
Wer ist an der Spitze?
Alle Infos zu den wirklich wichtigen Machthabern
·Aung San Suu Kyi: Burmas Lichtgestalt
Schon lange unter Arrest und kämpft doch weiter
·Burmas Militärjunta:
Völkermord auf Raten
Sie gehen brutal gegen alle Minderheiten vor
·Geldpolitik in Burma: Alles für die Armee!
Neun von zehn Menschen leben in absoluter Armut
·Myanmar vs. Burma: Eine kurze Aufklärung
Der Namensdiktatunfug der burmesischen Junta
Der burmesische Ministerpräsident General Soe Win ist im Alter von 59 Jahren gestorben. Er erlag in einer Militärklinik einer langen Krankheit, wie die staatlichen Medien in Rangun berichteten. Der General war die "Nummer 4" der herrschenden Militärjunta und hatte in den vergangenen Monaten längere Krankenhausaufenthalte in Singapur verbracht. Nach Angaben seiner Familie litt er an Leukämie.
General Soe Win war 2004 zum Nachfolger des gestürzten Ministerpräsidenten General Khin Nyunt ernannt worden. Khin Nyunt wurde abgesetzt und eingesperrt, nachdem er einen siebenstufigen "Demokratie-Fahrplan" und Liberalisierungsmaßnahmen angekündigt hatte.
An der Spitze der Junta mit der Bezeichnung "Staatsrat für Frieden und Entwicklung" steht seit 1992 Generalissimus Than Shwe (74). Sein Stellvertreter ist der als Vertrauensmann Chinas und "Hardliner" geltende General Maung Aye (69). Den dritten Rang in der Machthierarchie hat Generalstabschef Thura Shwe Man (59) inne.
Unversöhnlicher Gegner der Demokratiebewegung
General Soe Win war im März zum ersten Mal zur medizinischen Behandlung nach Singapur gebracht worden. Seit Mai vertrat ihn General Thein Sein offiziell als geschäftsführender Regierungschef. Soe Win war verheiratet und Vater eines Sohnes. Über seine Biografie ist fast nichts bekannt. Vor seiner Berufung an die Spitze der burmesischen Regierung im Oktober 2004 war er seit 1997 Kommandant der nordwestlichen Militärregion. In einer Rede im Jänner 2003 hatte er betont, dass das Militär "niemals" mit der Nationalen Liga für Demokratie (NLD) von Aung San Suu Kyi reden, geschweige denn ihr die Macht überlassen werde. (apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
