Dienstag, 9. Oktober 2007

Wieder blutiger Tag im Irak: An die 50 Todesopfer bei Terroranschlägen in Bagdad

  • Zahlreiche Menschen wurden bei Attentaten verletzt

Bei zwei Sprengstoffanschlägen auf Zivilisten sind in Bagdad an die 50 Menschen getötet worden. Die Menschen starben, als an einem belebten Platz in der Nähe einer schiitischen Moschee eine Bombe in einem Kleinbus detonierte. 60 Menschen seien verletzt worden. Die zweite Explosion, bei der zehn Menschen starben, ereignete sich im Stadtteil Al-Shaab.

Bei zuvor verübten zwei Anschlägen mit Autobomben im Nordirak sind 22 Menschen in den Tod gerissen worden. Zahlreiche weitere Menschen wurden nach Angaben der Polizei verletzt. Die Anschläge richteten sich demnach gegen einen Polizeichef und den Anführer eines sunnitischen Stammes, der sich im Kampf gegen Al-Kaida-Rebellen mit den USA verbündet hat.

Der Polizeichef wurde den Angaben zufolge verletzt. Vier seiner Leibwächter seien ums Leben gekommen, hieß es weiter. Es war aber zunächst unklar, wieviele Menschen Opfer des zweiten Anschlags waren. Die Attentate wurden in der nördlich von Bagdad gelegenen Stadt Beji (Baiji) verübt, wo Öl aus Kirkuk raffiniert wird.

(apa/red)

9.10.2007 13:16