Arbeit statt Haft für jugendliche Straftäter:
Berger will gemeinnützige "Buße" forcieren
- Tätigkeiten in Parks oder Tierheimen vorgesehen
- Jugendgerichtshof wird Ende 2009 wieder eingeführt
·"Arbeit statt Knast": 87,5 Prozent dafür!
Berger-Vorstoß kommt bei Bevölkerung gut an
·networld-UMFRAGE:
MITVOTEN: Sind Sie für
"Schwitzen statt Sitzen?"
·INFO-GRAFIK:
Genaue Ergebnisse der
'Arbeit statt Haft'-Umfrage
·Mehr gemeinnützige Arbeit statt Gefängnis
"Schwitzen statt Sitzen": Positive Signale aus ÖVP
·Schließung von zwei Gefängnissen in Wien?
Für Ministerin Berger scheint Neubau sinnvoller
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Herrnhofer: Widerstand gegen gemischte Senate
Justizministerin Maria Berger will weniger Gefängnisstrafen für jugendliche Straftäter. In der Fernsehsendung "Hohes Haus" erklärte Berger, nach dem Vorbild der Schweiz sollen diese straffällig gewordenen Jugendlichen gemeinnützige Arbeit verrichten.
"Wir wollen das jetzt sehr forcieren. Die Schweiz ist im Strafvollzug in vielerlei Hinsicht ein großes Vorbild". Als Tätigkeitsfelder sind etwa die Pflege von Parks oder die Arbeit im Tierheim vorgesehen.
In der Schweiz wird jeder dritte Jugendliche, der eine Straftat verübt hat, zur Arbeitsleistung verurteilt. In Österreich ist dies derzeit nur im Wege des außergerichtlichen Tatausgleichs möglich. Der von der früheren Regierung aufgelassene Jugendgerichtshof wird nach den Worten der Justizministerin wieder eingerichtet, die Eröffnung im dritten Wiener Gemeindebezirk ist für Ende 2009 geplant. (apa/red)
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