Gewerkschaft über Ärzte-Streik verärgert:
Streik könne nicht die Kammer entscheiden
- Sperren der Ordinationen gehe zulasten der Patienten
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Die Ankündigung eines Ärzte-Streiks am 8. November durch die Ärztekammer sorgt für Unmut bei den für die Spitäler zuständigen Gewerkschaften. Die Kammer könne nicht einfach "stur sagen, wir streiken", sondern solle den Dialog suchen, meinte Johann Hable von Beamtengewerkschaft. Und Bernhard Harreither von der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten merkte an: "Streik in den Betrieben entscheidet die Gewerkschaft und nicht die Ärztekammer."
Die Notwendigkeit eines Streiks sei weder Patienten noch Spitalsärzten vermittelt worden, kritisieren die Arbeitnehmervertreter. "Die wissen nicht warum, und man fragt uns immer wieder, um was geht es? Und das fragen wir uns auch." Das Sperren der Ordinationen bei gleichzeitigem Notbetrieb in den Spitälern würde "eindeutig zulasten der Patienten gehen". Dafür stehe die Gewerkschaft "nicht zur Verfügung". (apa)
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