Kinder & Jugendliche stark stressgefährdet:
75 % macht Schule am meisten zu schaffen
- Ebenfalls ein großes Thema: Sexuelle Übergriffe
- Jugendrotkreuz fordert Politiker auf, zu handeln
·Buchkritik: 'Nie mehr Stress' dank Yoga
Gelassen und entspannt durch den Alltag
·Österreicher würden für mehr Zeit zahlen!
Umfrage: Viele leiden unter zu wenig Freizeit
Kinder und Jugendliche geraten immer mehr unter Druck. Das geht aus einer Untersuchung des Jugendrotkreuz hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Hauptursachen für dieses Phänomen sind der Konkurrenzdruck in Schule und Ausbildung sowie die Erwartungshaltung der Eltern. Die Ergebnisse seien zutiefst alarmierend, erklärte der Generalsekretär des Österreichischen Jugendrotkreuzes, Karl Zarhuber. Er sieht akuten Handlungsbedarf.
75 Prozent der Befragten geben an, dass der größte Druck in ihrem Leben in der Schule entsteht. 73 Prozent fühlen sich von den hohen Erwartungshaltungen der Eltern überfordert. "Wird der Druck zu groß, können Jugendliche mit Aggression, Depression oder Rückzug vor der Außenwelt reagieren", so Zarhuber. Diese Phänomene könnten in Form von Koma-Trinken, Magersucht oder gewalttätigen Auseinandersetzungen täglich beobachtet werden.
Welt dreht sich für junge Menschen zu schnell
Besonders signifikant sei das Ergebnis, dass 52 Prozent der Bevölkerung der Ansicht sind, dass die sich ständig verändernde Welt für die Jugend eine große Herausforderung darstelle, betonte der Generalsekretär. Zugleich sei aber genau diese Gruppe davon überzeugt, dass die Teenager mit dieser Situation nicht zurande kommen. Große Zustimmung findet (72 Prozent) die Forderung, dass die Schule sich mit dem Problem befassen sollte. 46 Prozent der Befragten glauben jedoch nicht an eine positive Lösung aus diesem Bereich. 43 Prozent der Bevölkerung sind der Meinung, dass selbst die Eltern mit diesem erweiterten Erziehungsauftrag überfordert seien.
Große Angst vor sexuellem Übergriff
Auch im privaten Umfeld haben Kinder und Jugendliche vor vielen Dingen Angst: 52 Prozent der sechs bis 14-Jährigen ängstigen sich vor einem Sittlichkeitsverbrechen. 59 Prozent fürchten sich davor, dass einem Familienmitglied etwas zustößt. Große Angst vor der Zukunft haben 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen, 48 Prozent vor einer schweren Krankheit und dem Sterben.
Jetzt sind Politiker gefordert, zu handeln
Das Österreichische Jugendrotkreuz sieht aufgrund dieser alarmierenden Zahlen akuten Handlungsbedarf. Es müsse rasch etwas geschehen, erklärte Zarhuber. "Wir brauchen grundlegende Änderungen im Schul- und Gesellschaftsbereich." Die müssten zum großen Teil von den politisch Verantwortlichen realisiert werden, so der Generalsekretär abschließend. (APA/red)
Dessous von Katie Price13:13
Katies Wäsche(alb)traumDie Selbstvermarkterin hat wieder zugeschlagen - pink und mit halbnackter Unterstützung
Fleischlos geniessen06:45
Hauptsache VegetarischDie drei wichtigsten Regeln für eine optimale vegetarische Ernährung. PLUS: Rezepte!
Sex und Gesundheit06:45
Krebs durch OralsexSchreckensnachricht: Gängige Sexualpraktik kann Tumor im Hals verursachen
