Freitag, 5. Oktober 2007

Damit die Geldquelle kräftig sprudelt: Brau Union gibt Mehrheit von Gasteiner an Spitz ab

  • Fruchtsafthersteller hält nun 51% des Wassers

Heineken verkauft die oberösterreichische Mineralwasserfirma Gasteiner mehrheitlich an den österreichischen Fruchtsafthersteller Spitz. Heineken CEE mit Sitz in Wien, besser bekannt als Brau Union AG, habe 51 Prozent von Gasteiner an Spitz abgetreten, teilte das Unternehmen mit. Die übrigen 49 Prozent hat der Konzern in die operative österreichische Brau Union Österreich AG verschoben.

Spitz und die Brau Union Österreich würden Gasteiner nun gemeinsam im Joint Venture führen. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, hieß es. Die beiden neuen Partner wollen langfristig in die österreichische Traditionsmarke investieren, versicherten sie. So soll es etwa demnächst neue Gasteiner- Glasflaschen für die Gastronomie geben und auch der Produktionsstandort in Gastein soll ausgebaut werden. In den nächsten Jahre ist unter anderem ein Anbau an die Produktionshalle geplant. Dadurch sollen in Gastein auch neue Arbeitsplätze entstehen.

Derzeit hat Gasteiner 37 Beschäftigte und erwirtschaftet einen Umsatz von rund zehn Millionen Euro im Jahr. Jährlich werden im Betrieb etwa 55 Millionen Glas- und Pet-Leichtflaschen erzeugt. Im vergangenen Jahr ist der Absatz des Unternehmens trotz leicht rückläufiger Entwicklung im österreichischen Mineralwassermarkt um zwölf Prozent gestiegen, hieß es in der Mitteilung. (APA/red)

5.10.2007 16:42