2.10.2007 18:57

"Große Taten für eine schöne EM": Platini mit österreichischen EM-Stadien zufrieden!

  • UEFA-Präsident beendete seine Österreich-Tour
  • Tivolistadion in Innsbruck gleicht noch Großbaustelle

Mit dem Besuch des Innsbrucker Tivolistadions hat UEFA-Präsident Michel Platini seine Tour durch Österreichs EM-Stadien im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft im kommenden Jahr abgeschlossen. Der Franzose zeigte sich mit den Vorbereitungsarbeiten in Österreich für die EURO 2008 zufrieden, auch wenn die Innsbrucker EM-Arena derzeit eher einer Großbaustelle gleicht.

"Österreich hat schon sehr große Taten gesetzt, damit es eine sehr schöne EM wird", zog Platini im Tivolistadion zufrieden Bilanz. Die Stadien in Klagenfurt, Salzburg und Innsbruck waren für den UEFA- Präsidenten Neuland. "Das Wiener Stadion mit seiner großen Geschichte kannte ich schon", erzählte der Franzose. "Die anderen Stadien sind auch sehr schön."

Platini ist sich zwar bewusst, dass bei den EM-Spielen die Arenen auch 60.000 bis 70.000 Zuschauer fassen könnten. "Die 30.000- Zuschauer-Stadien entsprechen aber in Österreich der Bevölkerungszahl", sagte der frühere Weltklasse-Kicker. "Österreich wird für die kommenden dreißig Jahren sehr gute Stadien haben. Was für die geforderte Nachhaltigkeit sorgen wird."

Während Platini zuvor drei fast fertige Stadien besucht hatte, erlebte er in der Innsbrucker Arena noch eine Großbaustelle. Derzeit arbeiten 150 Fachkräfte rund um die Uhr, um das Tivoli für das Eröffnungsspiel Österreich - Elfenbeinküste am 17. Oktober fertig zu bekommen.

Wenige Stunden zuvor hatte Platini die Salzburger Arena unter die Lupe genommen und dabei auch einen alten Bekannten, nämlich Salzburg- Coach Giovanni Trapattoni, getroffen. Als Juventus-Spieler hatte der Franzose mit dem "Maestro" als Trainer 1985 den Meistercup gewonnen.

(apa/red)

2.10.2007 18:57
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