Zukunft von Wurz infrage gestellt: Williams
stellt seine nächste Saison stark infrage
- Lob: "Kazuki Nkajima hat Stammfahrer-Potenzial"
- Position von Kollege Nico Rosberg bleibt unangetastet

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Formel-1-Teamchef Frank Williams hat bei einer Pressekonferenz im Rahmen des Grand Prix in Shanghai die Zukunft von Alexander Wurz bei seinem Team äußerst stark infrage gestellt. Demnach bescheinigte Williams seinem japanischen Testfahrer Kazuki Nkajima das Potenzial für einen künftigen Stammfahrer und meinte überdies sinngemäß, dass er sich bei Wurz darüber nicht im Klaren sei.
"Alex war sehr verlässlich, aber ich bin mir nicht sicher, ob er nächstes Jahr wieder fahren wird", fand Williams recht deutliche Worte. "Bei Nakajima ist es zu früh zu sagen, ob er eine außergewöhnliche Karriere haben wird. Aber ich glaube, er hat das Zeug zur Formel 1." Der 22-jährige Asiate hatte Wurz im ersten freien Training zum China-Grand-Prix ersetzt, belegte Rang neun. Wurz war in Session zwei 26/100 langsamer, wurde lediglich 16.
Nakajima ist der Sohn des früheren Formel-1-Fahrers Satour Nakajima und ein Mitglied in Toyotas Ausbildungsprogramm. Er testet seit November bei Williams. Wurz stieg erst heuer nach einer fünfjährigen Phase als Testfahrer wieder in die Piloten-Hierarchie auf. Sein Teamkollege Nico Rosberg ist indes unangetastet. "Ich glaube, Nico ist ein künftiger Star", sagte Williams über den Deutschen, Sohn des finnischen Ex-Weltmeister Keke Rosberg. Wurz selbst war vorerst für einen Kommentar nicht zu erreichen.
(apa/red)
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