Kimi Räikkönen ist Schnellster im Shanghai- Training: Alonso landet auf zweitem Platz
- WM-Leader Hamilton belegte zwei Mal vierten Platz
- Wurz: In 1. Session nicht dabei, 2. Session Rang 16
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Ferrari-Fahrer Kimi Räikkönen hat in beiden Trainingssessions für den Formel-1-Grand-Prix in Shanghai Bestzeit erzielt. In Session zwei fixierte der Finne auf dem 5,451-km-Kurs in 1:36,607 Minuten Tagesbestzeit, dahinter landeten jeweils der spanische Titelverteidiger Fernando Alonso (McLaren-Mercedes), der Brasilianer Felipe Massa (Ferrari) und der britische WM-Leader Lewis Hamilton (McLaren).
Räikkönen und Alonso sind ja die einzigen verbliebenen Konkurrenten Hamiltons im Streben nach dem WM-Titel und untermauerten ihre Anwartschaft auf die Krone. Räikkönen liegt freilich 17 Punkte hinter dem Leader, seine späte schnelle Runde beeindruckte aber. Alonso ließ er dabei allerdings nur um sechs Tausendstel hinter sich, Massa verlor nur 23/1000. Hamiltons Rückstand betrug auch nicht unbedingt beunruhigende 27/100.
Wurz im Training
Alexander Wurz war nur in der Nachmittagssession im Einsatz, nachdem er in der ersten Einheit dem japanischen Williams-Testfahrer Kazuki Nakajima den Vortritt gelassen hat. In der zweiten Session belegte der österreichische Jung-Vater mit 1,92 Sekunden Rückstand auf Räikkönen nur Rang 16. Sein Teamkollege Nico Rosberg war wie so oft um einiges schneller, der Deutsche kam 1,03 hinter dem Leader auf Platz neun.
Berufungsverhandlung: Fuji
Indes wurde die Berufungsverhandlung gegen das nach dem Großen Preis von Japan in Fuji gefällte Urteil zugunsten Adrian Sutil festgesetzt. Spyker-Pilot Sutil war in Fuji wegen einer nachträglichen Zeitstrafe gegen den italienischen Toro-Rosso-Fahrer Vitantonio Liuzzi um einen Rang auf den achten Platz vorgerückt. Toro Rosso legte daraufhin Protest gegen das Urteil der FIA-Rennkommissare ein.
Liuzzi soll beim Japan-Rennen in einer Gelbphase in der 55. Runde Sutil regelwidrig überholt haben. Der Saison-Debütant aus Bayern hatte das Urteil begrüßt. "Ich denke, es war die richtige Entscheidung", sagte Sutil. "Wir hatten einen klaren Beweis, dass Liuzzi Adrian während Gelber Flagge überholt hat", erklärte Teamchef Colin Kolles. Auch für das Spyker-Team war es der erste WM-Punkt.
Eine andere FIA-Anhörung wurde für 24. Oktober angesetzt, und zwar jene wegen eines Protests von Williams gegen die Zulassung des neuen Teams Prodrive für die Saison 2008. Eine Entscheidung wird für den 25. Oktober erwartet. Williams hält die Aufnahme von Prodrive für nicht rechtmäßig, da das neue Team nicht mit einem eigenen Chassis am Titelkampf teilnehmen will, sondern vermutlich mit jenem auch von McLaren verwendeten.
(apa)
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