Taifun "Krosa" trifft auf Chinas Festland:
Eine Million Menschen rechtzeitig evakuiert
- Mittlerweile auf tropischen Sturm herabgestuft
- In Vietnam Zahl der Todesopfer auf 58 angestiegen
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Massive Regenfälle sind im Gefolge des Taifuns "Krosa" auf den Südosten Chinas niedergegangen. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, dürfte die Millionenmetropole Shanghai jedoch von dem Sturm verschont bleiben. "Krosa" hatte die Ostküste des Landes auf der Höhe der Provinzen Fujian und Zhejiang erreicht.
Über dem Land hatte der Taifun sich aber Meteorologen zufolge abgeschwächt und war zu einem einfachen Tropensturm heruntergestuft worden. Dennoch fielen in Teilen der betroffenen Provinzen bis zu 20 Zentimeter Regen, wie Xinhua ferner meldete.
"Krosa" hatte die schwersten Schäden in Taiwan angerichtet, wo er mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 160 Stundenkilometern über Land gefegt war. Dabei waren fünf Menschen ums Leben gekommen. Auf dem chinesischen Festland schwächte er sich auf Geschwindigkeiten von 126 Stundenkilometern ab.
In Vietnam stieg die Zahl der Toten durch den Taifun "Lekima" auf 58 an. Die Behörden teilten mit, 15 Menschen würden weiterhin vermisst. Der Sturm habe in einigen Regionen die schwersten Überschwemmungen seit 45 Jahren ausgelöst.
(APA/red)
