China will keine Sanktionen gegen Burma:
Denn es "handelt sich um interne Probleme"
- Sondergesandter unterrichtete UN-Generalsekretär
- Wird den Weltsicherheitsrat über Lage informieren

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China ist weiterhin gegen Maßnahmen des UN- Sicherheitsrats gegen die burmesische Militärregierung. "Wir glauben immer noch, dass es sich im Grunde um interne Probleme handelt", sagte der chinesische UNO-Botschafter Wang Gunagya in New York. "Keine international aufgezwungene Lösung kann in der Situation helfen."
Der UNO-Sondergesandte Ibrahim Gambari unterrichtete unterdessen Generalsekretär Ban Ki-moon über die Lage in dem südostasiatischen Land. Danach wird er den Weltsicherheitsrat über seine Gespräche in Burma informieren.
Gambari war erst wenige Stunden zuvor aus Burma nach New York zurückgekehrt. Er hatte im Auftrag Bans Gespräche mit der Militärjunta geführt, um diese zu einem gewaltfreien Umgang mit der Demokratie- und Protestbewegung zu bewegen. Gambari war auch mit der unter Hausarrest stehenden Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi zusammengetroffen.
Bei der Auflösung friedlicher Protestmärsche von buddhistischen Mönchen und Anhängern der Demokratiebewegung wurden nach Angaben von Dissidenten bis zu 200 Menschen getötet und 6.000 verhaftet. Die Behörden gaben die Zahl der Todesopfer mit zehn an.
(apa/red)
