Iran will Israel nach Amerika "verlegen": Landschaften laut Ahmadinejad groß genug
- Sollen sich "mit Zuwendungen Existenz aufbauen"
- Neuerlich das Ausmaß des Holocaust in Frage gestellt
·Ahmadinejad lässt einfach nicht locker
Stellt Antisemitismus
in New York zur Schau
·INFOS: Brennpunkt Gaza-Streifen
Israelische Siedlungen wurden 1967 errichtet
Irans Präsident Ahmadinejad hat ein weiteres Mal die "Verlegung" des Staates Israel vom Nahen Osten nach Nordamerika gefordert. "Kanada und Alaska haben derart große Landschaften, warum können die Israelis nicht einfach dorthin umgesiedelt werden und sich dort mit den jährlichen Zuwendungen von 30 bis 40 Mrd. Dollar eine neue Existenz aufbauen", sagte Ahmadinejad in Teheran.
Der iranische Staatschef hatte schon vor zwei Jahren einen ähnlichen Vorschlag zur "Entfernung des Staates Israel aus der islamischen Welt" unterbreitet. Unter anderem hatte er gefordert, den neuen israelischen Staat auf deutschem oder österreichischem Boden zu errichten.
Im Rahmen der anti-israelischen Demonstrationen am Al-Quds-Tag (Jerusalem-Tag), dem letzten Tag des Fastenmonats Ramadan, stellte Ahmadinejad neuerlich das Ausmaß des Holocaust in Frage. Der Iran "betrachtet Hitler und die Henker des Zweiten Weltkriegs als schwarze und dunkle Gestalten", sagte er. "Aber die iranische Nation hat eine Frage, und so lange es darauf keine klare und vernünftige Antwort gibt, wird sie bestehen bleiben." Ahmadinejad bekräftigte zudem den fortwährenden Widerstand seines Landes gegen Israel "bis zur Befreiung von ganz Palästina".
(apa/red)
