Homo-Partnerschaft für Küng inakzeptabel:
Bischof befürchtet eine Ehe-Gleichstellung
- Freude über Ablehnung der Sterbehilfe durch ÖVP
- Forderung nach steuerlichem Familiensplitting

·Berger macht Druck mit Homo-Beziehung!
Ministerin legt VP Entwurf für neues Gesetz vor
·UMFRAGE: Offizielle Homo-Partnerschaft
ABSTIMMEN: Sind Sie dafür oder dagegen?
·Neue Perspektiven für Zukunft der ÖVP
64-Seiten-Papier enthält großes Konfliktpotenzial
·IHRE MEINUNG zur anstehenden Wahl!
Wen werden Sie am 28. September 2008 wählen?
·Das ÖVP-Papier in Wortlautauszügen
16 Arbeitsgruppen arbeiteten an Statement
·ÖVP-Vorschlag zur Homo-Partnerschaft:
In europäischen Staaten bereits weit verbreitet
Der Vorstoß der ÖVP-Perspektivengruppen zur rechtlichen Anerkennung homosexueller Partnerschaften hat in der katholischen Kirche für Irritationen gesorgt. Der St. Pöltener Bischof Klaus Küng hält dies in einer Aussendung der "Kathpress" als "nicht akzeptabel". Die Anerkennung bewirke de facto eine Gleichstellung mit der Ehe, "auch wenn noch so sehr betont wird, dass dies nicht der Fall sei".
Mehr Segen von Küng gab es für die Behandlung der Themen Familie und Kinder in den Perspektivengruppen. Diese Werte müssten nun auch verstärkt in den politischen Entscheidungen mitbedacht und berücksichtigt werden, so der "Familien-Bischof". Auch das klare Bekenntnis zum "Schutz des Lebens", vor allem des ungeborenen Lebens, sei "sehr positiv". Es werde die derzeit gängige Abtreibungspraxis direkt hinterfragt und das Fehlen ausreichender Begleitmaßnahmen offen angesprochen.
Ebenso positiv bewertete Küng die Ablehnung einer Legalisierung der Sterbehilfe durch die Perspektivengruppen. Das Nein zur Euthanasie sei zugleich ein positives Bekenntnis zum Hospizdienst. Umgesetzt sehen will der Bischof das von der ÖVP geforderte steuerliche Familiensplitting. "Wenn die Anzahl der Kinder mit einer bestimmten Gewichtung in die Berechnung der Steuer mit einbezogen wird, würde das eine finanzielle Erleichterung für die Mehrkindfamilien bedeuten."
(apa/red)
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