Sonntag, 30. September 2007

Herz-Kreislauf-Erkrankungen Killer Nr. Eins:
Weltherztag '07 im Zeichen der Vorbeugung

  • Unterschätzte Gefahr: Anzeichen werden übergangen
  • 17,5 Mio. Menschen sterben jährlich an Herzkrankheit

Die häufigste Todesursache in zahlreichen Staaten der Welt: Herzleiden. Aus Anlass des heutigen "Weltherztags" (30. September) lenken deshalb Experten die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf Vorbeugung, Diagnose und Therapie der Herzkrankheiten. Sie sind schon seit vielen Jahren der "Killer Nr.1" in den Industriestaaten, doch auch die Entwicklungs- und Schwellenländer sind immer mehr davon betroffen.

"Der Lebensstil der Menschen hat sich in den letzten Jahrzehnten zunehmend verändert und hat dazu geführt, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch in Österreich Todesursache Nummer 1 sind. Im Jahr 2006 starben 32.89 Menschen in Österreich an den Folgen einer Herzerkrankung. Rund 60 Prozent dieser Todesfälle betreffen Frauen", erklärte der Präsident des Österreichischen Herzfonds, der Wiener Kardiologe Konrad Steinbach. Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzleiden und Schlaganfälle) sind für 30 Prozent aller Todesfälle weltweit verantwortlich. Pro Jahr sterben 17,5 Mio. Menschen daran. In Europa gehen 49 Prozent der Todesfälle auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurück, in der EU sind es 42 Prozent. In Europa werden die jährlichen Kosten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf knapp 170 Mrd. Euro geschätzt. (apa/red)

www.herzfonds.at

30.9.2007 09:19