Österreicher sind fleißige Online-Banker: Liegen auf Platz 10 im globalen Vergleich
- Esten, Norweger und Niederländer führen Feld an
- Geldbehebung am Bankomat bei uns sehr beliebt
80 Prozent der österreichischen Internetnutzer wickeln ihre Bankgeschäfte zumindest einmal im Monat online ab, zwei Drittel tun dies mindestens einmal pro Woche. Damit liegt Österreich international beim Online-Banking auf dem zehnten Platz. Weltweit wickeln durchschnittlich 60 Prozent der Internet-User einmal im Monat und 43 Prozent einmal pro Woche ihre Geldgeschäfte elektronisch ab.
Am öftesten nutzen die Esten, Norweger und Niederländer die Möglichkeit ihre Bankgeschäfte über das Internet abzuwickeln. Die Neuseeländer, Belgier, Finnen, Polen, Australier und Dänen liegen ebenfalls noch für den Österreichern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die der Marktforscher Nielsen im Mai 2007 unter gut 25.000 Internet-Usern in 46 Ländern durchgeführt hat.
Geldbehebung am Bankomat beliebt
In Österreich sehr beliebt ist die Geldbehebung am Bankomat. Weltweit heben 80 Prozent mindestens einmal pro Monat Geld ab, in Österreich sind es 90 Prozent. Im globalen Vergleich verwenden Portugiesen und Iren den Bankomat am intensivsten.
Jeder zweite österreichische Internet-User (54 Prozent) sucht zumindest einmal im Monat eine Bankfiliale auf. Damit liegt Österreich genau im weltweiten Schnitt. Die größten Bankenmuffel sind in Nordeuropa zuhause: 36 Prozent der Schweden, 34 Prozent der Holländer und 30 Prozent der Norweger geben an, nie in eine Bankfiliale zu gehen.
Bei der Treue zu ihrer Bank liegen die Österreicher im internationalen Spitzenfeld. 85 Prozent erklären, ihrer Bank sehr bzw. ziemlich treu zu sein. Nur 3 Prozent geben an, ihrer Bank nicht wirklich oder überhaupt nicht treu zu sein. Noch treuer als die Österreicher sind nur noch Franzosen und Dänen, vor den Tschechen und den Kanadiern.
(apa/red)
