Montag, 24. September 2007

Bevor der Exekutor an die Wohnung klopft:
Acht wichtige Punkte für mehr Geld im Börsl

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Sie stehen zwar noch in Ausbildung, haben aber als Student oder Studentin gleich Ihr erstes Unternehmen zu leiten: nämlich das Unternehmen Ich studiere. Dass diese Firma einigermaßen ausgeglichen bilanziert, ist gar nicht mals so einfach.

Während Sie nämlich aufgrund der Ausbildung nur wenig bis gar keine Zeit für Berufs- und somit Erwerbstätigkeit haben, stehen auf Ihrer Ausgabenseite bereits mehr oder weniger all jene Posten, die genauso das tagtägliche Leben von vollzeitlich Berufstätigen betreffen. Diese Asymmetrie im Studentenleben ist kaum vermeidbar. Und um nicht fanziellen Schiffbruch zu erleiden, sollte man von Anfang an sorgfältig mit den gegebenen Ressourcen und den notwendigen Ausgaben umgehen.

Überblick
Wer den Kopf in den Sand steckt und die Augen vor unerfreulichen Tatsachen verschließt, ist auf dem besten Weg in die wirtschaftliche Sackgasse. Überblick bewahren, lautet die Devise. Und damit Sie sich diesen systematisch erarbeiten können, hier ein grober Überblick über Ihre zu bewertenden Haushaltsposten:

Monatliches Einkommen
Was steht auf Ihrer Habenseite? Beziffern Sie, so weit vorhanden, Ihr Einkommen (netto!) sowie sonstige Bezüge wie Beihilfe oder Taschengeld von den Eltern.

Monatliche Ausgaben
Hier finden sich naturgemäß mehr Posten in einem typischen studentischen Haushaltsplan. Evaluieren Sie am besten alle Ihre Ausgaben nach Bereichen gegliedert, auf diese Weise minimieren Sie das Risiko, wichtige Punkte zu vergessen:

1. Bildung: Studiengebühren, Bücher und Skripten sowie Semesterticket;

2. Wohnen: Miete inklusive Betriebskosten, Strom, Gas... ;

3. Lebenserhaltungskosten: Lebensmittel, Bekleidung... ;

4. Kommunikation/Media: Handy, Internet, Bekleidung... ;

5. Freizeit: Hobbys, Fortgehen, Kino, Urlaub... ;

6. Kfz-Kosten - falls eigenes Fahrzeug vorhanden: Versicherung, Tanken, Wartung;

7. Versicherungen: Unfall-, Lebens-, Krankenversicherung...;

8. Sonstige Ausgaben wie etwa gegebenenfalls Unterhaltsverpflichtungen.

Ungeschönt
Versuchen Sie, alle Angaben möglichst genau und ungeschönt zu machen, dann lässt sich recht schnell das monatliche frei verfügbare Einkommen eruieren.

Konto
Um die Finanzen des Unternehmens Ich studiere aber laufend zu verwalten und greifbar zu haben, sind Studentenkonten sehr wohl empfehlenswert. Die Vorteile: kostenlose Maestro-Karte, keine Kontoführungsgebühr, direkte Buchungen dank Internet-Bankings kostenlos, attraktive Verzinsung, Möglichkeiten zur Abfrage des Kontostands via Handy, Telefon, Internet und im SB-Foyer. (red)

24.9.2007 13:31