Finanzspritze für Geldmarkt: Fed stellt Banken 38 Milliarden Dollar zur Verfügung
- So viel wie zuletzt bei der US-Hypothekenkrise
- Zuletzt floss so viel Geld nach 9/11-Terroranschlägen

Die US-Notenbank Fed hat 38 Mrd. Dollar (26,8 Mrd. Euro) in den Geldmarkt gepumpt, so viel wie zuletzt zum Höhepunkt der US-Hypothekenkrise. Die Währungshüter verliehen sechs Mrd. Dollar für zwei Wochen, 20 Mrd. Dollar für eine Woche, sieben Mrd. Dollar für vier Tage und fünf Mrd. Dollar für einen Tag.
Insgesamt stellte die Fed damit so viel Geld zur Verfügung wie am 10. August 2007. Zuletzt pumpte sie am 19. September 2001 im Zuge der Anschläge auf die USA eine höhere Summe an einem Tag in das Bankensystem.
Die Fed, die Europäische Zentralbank und andere Notenbanken hatten im Zuge der US-Hypothekenkrise immer wieder Geld zur Verfügung gestellt, weil sich die Kreditinstitute untereinander kaum noch Geld leihen wollten. Zudem reagierte die Fed mit einer Zinssenkung auf die Turbulenzen.
(apa/red)

