Donnerstag, 27. September 2007

Strabag bezeichnet Börsegang nun als fix:
Zeichnungsfrist der Aktie beginnt am 8. 10.

  • Strabag-Chef setzt auf eine 3-fache Überzeichnung
  • Haselsteiner: Börsegang wegen Baustoffgeschäft

Der heimische Baukonzern Strabag, um dessen geplanten Börsegang im Oktober zuletzt Unsicherheiten entstanden waren, geht nun sicher an die Börse. Strabag-Sprecher Christian Ebner hat bestätigt, wonach die Zeichnungsfrist der Aktie am 8. Oktober beginnen und die Erstnotiz am 19. Oktober erfolgen soll.

Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner, erklärte, er setze darauf, dass die Aktie dreifach überzeichnet sein werde. Jünste Äußerungen Haselsteiners im russischen Sotschi wurden laut Strabag "missinterpretiert". Am IPO bestehe "keinerlei Zweifel" mehr, sagte Ebner in den Tageszeitungen "Österreich" und "WirtschaftsBlatt".

Baustoffgeschäft macht Börsegang nötig
"Wir sind voll drauf und wir hoffen, es wird klappen, ich inklusive", sagte Haselsteiner vor der Management-Veranstaltung. Wenn die Strabag kräftig wachsen wolle, führe kein Weg an der Börse vorbei. "Wir können allein aus unseren Gewinnen nicht 15 oder 20 Prozent im Jahr wachsen" - schon gar nicht, wenn man ins Baustoffgeschäft einsteigen oder als Betreiber tätig werden wolle. "Die Autobahn St. Petersburg-Moskau kostet 8 Mrd. Dollar, die von Moskau nach Krasnodar noch einmal 8 Milliarden Dollar. Woher soll dieses Kapital kommen?" Er selbst habe keine prinzipiellen Zweifel an der Börse, diese sei für die "alte" Strabag aber nicht das richtige Instrument gewesen. (APA/red)

27.9.2007 11:43