Hamilton und Alonso sind auf Kriegsfuß:
"Attacken" aber nur abseits der Rennstrecke
- Piloten versprechen vor WM-Entscheidung Fairness
- Hamilton kritisiert an Alonso mangelnde Loyalität

·Ecclestone verteidigt das Spionage-Urteil
Formel-1-Boss unterstützt
die Kronzeugenregelung
·Rätselraten in der F1-Spionage-Affäre
FIA-Präsident Mosley: "Zu
viele Fragen noch offen"
·McLaren hat gegen Strafe nicht berufen
Spionage-Affäre: Team akzeptiert Punkteabzüge
·Die Chronologie der Spionageaffäre
Was zu dem harten Urteil gegen McLaren führte
·FIA begründet ihr Urteil auf 14 Seiten
E-Mails mit brisantem Inhalt veröffentlicht
·McLaren: Total- schaden mit 288 SMS
Das ist am 5. August in Budapest geschehen...
Verbal kracht es weiter zwischen den Silberpfeil-Rivalen, doch auf der Rennstrecke wollen Fernando Alonso und Lewis Hamilton keinen Schrott produzieren. "Wir werden uns niemals gegenseitig ins Auto fahren. Wir kämpfen um die WM, aber wir sind intelligente Fahrer. Wir wollen alle gewinnen, aber wir wollen auch das Ziel erreichen", erklärte Weltmeister Alonso vor dem Großen Preis von Japan am Sonntag.
Team-Kollege Hamilton sieht es trotz verbaler Angriffe im hochdramatischen Formel-1-Finale ähnlich: "Ich versuche, mein Auto auf der Strecke zu halten und fair zu bleiben." Denn eines ist klar: Kimi Räikkönen soll im Ferrari nicht der lachende Dritte der Dauerfehde zwischen den McLaren-Mercedes-Männern sein.
Offene Kritik von Hamilton an Alonso
Gleichwohl steckt in dem Stallkrieg weiter jede Menge Zündstoff: "Hamilton zieht im Titelkampf die Handschuhe aus", titelte die Londoner "Times" am Freitag, nachdem der mit zwei Punkten vor Alonso (95) führende Brite (97) angekündigt hatte, genauso aggressiv sein zu können wie sein Teamkollege. Auf und auch fernab der Strecke. Denn während der Spanier in den vergangenen Monaten immer wieder am Team nörgelte, goss nun der Engländer Öl ins Feuer. Auf die Frage, ob sich Alonso loyal zum Team verhalte, antwortete Hamilton kurz, aber vielsagend: "Nein."
"Attacke" in den letzten drei Rennen
Als Alonso zu den Silbernen gestoßen sei, hätten sie dafür sorgen sollen, dass sich der launige Champion wohl fühle. "Das haben wir getan und dann sah man, was er dem Team angetan hat", wurde Hamilton vom Internetanbieter "autosport.com" zitiert. Hamilton kündigte unmissverständlich an, dass er seinen Zwei-Punkte-Vorsprung auf Alonso offensiv verteidigen will. Seine Devise für die letzten drei Saisonrennen: "Attacke".
Gute Karten für den "Neuling"
Mit dem WM-Gewinn kann sich der ohnehin schon erfolgreichste Neueinsteiger einen weiteren Eintrag in den Formel-1-Büchern sichern. Doch auch ohne WM-Titel ist Hamilton viel wert. So soll er angeblich beim McLaren-Team eine deutliche Gehaltserhöhung bekommen. Hamilton-Vater Anthony bekräftigte außerdem, dass sein Sohn langfristig mit dem britisch-deutschen Rennstall zusammenarbeiten will, entsprechend sei der Vertrag. "Wie wir diesen mit Leben ausfüllen, ist unser Thema", sagte Mercedes- Motorsportchef Norbert Haug. (apa/red)
FK Austria Wien15:04
Austria holt StögerTrainer von Wiener Neustadt war bereits einmal Verantwortlicher bei den Veilchen
Tennis Österreich12:04
Salto Nullo des ÖTVKein einziger Sieg bei Grand-Slam-Turnieren heuer. Doch es gibt Erklärungsversuche.
Wettskandal Italien13:51
Buffon zum VerhörJetzt soll auch Italiens Teamgoalie bei den Ermittlern zu einer Aussprache antanzen
