McLaren und Ferrari geben in Fuji Ton an: Kampf der Großen Vier geht in Japan weiter
- Bestzeiten in Trainings für die beiden F1-Top-Teams
- Plus: Alexander Wurz landet auf den Plätzen 7 und 12

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und 22 Piloten am Start
Gleich bei seinem ersten Antreten auf der Formel-1-Strecke von Fuji hat Lewis Hamilton (22) Trainingsbestzeit markiert. Der britische WM-Leader, der die Piste in Japan zuvor nie gesehen hatte, war in seinem McLaren-Mercedes in 1:18,734 Minuten Schnellster der beiden Freien Trainings, dahinter folgten sein Teamkollege und härtester WM-Rivale Fernando Alonso (ESP) sowie Ferrari-Pilot Felipe Massa (BRA).
Der Österreicher Alexander Wurz (Williams) belegte in den Trainingssessions die Ränge 7 und 12 und meinte danach: "Fuji ist ein neuer und sehr interessanter Kurs. Diese Strecke erfordert sehr viel Disziplin, vor allem in der zweiten Hälfte." Schlechte Nachrichten gab es für den Teamkollegen des Niederösterreichers. Bei Nico Rosberg musste der Motor gewechselt werden, der Deutsche verliert damit in der Startaufstellung zehn Plätze.
Hamilton vor Vertragsverlängerung
Im Gegensatz zu Alonso, der sich bei McLaren nicht wirklich wohl fühlt, könnte das Gastspiel von Super-Rookie Hamilton bei den "Silberpfeilen" ein langes werden. Anthony Hamilton hat nämlich angekündigt, dass Sohn Lewis langfristig mit McLaren zusammenarbeiten will. "Wir sind stolz auf dieses Team und die Partnerschaft steht auf einem sehr guten und festen Fundament", sagte der Brite am Freitag. Von einem angeblichen 80 Millionen Angebot an seinen Sohn vom englisch-deutschen Arbeitgeber wollte er jedoch nichts wissen.
Fest stehe indes, dass der bereits bestehende Vertrag zwischen Lewis und dem Team langfristig sei. Dies bestätigte auch Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Wie wir diesen mit Leben ausfüllen, ist unser Thema", sagte der Schwabe. Dies lässt freilich Spekulationen zu, wonach es sich beim Ausfüllen mit Leben auch um eine Gehaltserhöhung handeln könnte. Denn der Marktwert des ebenso schnellen wie smarten Briten dürfte sich ebenfalls mit Hochgeschwindigkeit gesteigert haben. Nach dem möglichen Titelgewinn in seinem Premierenjahr könnte er seine Vorstellungen in Sachen Honorar noch einmal nach oben schrauben.
Und das alles im Eiltempo. Erst Ende vergangenen Jahres war Lewis Hamilton für das Silberpfeil-Cockpit neben Weltmeister Fernando Alonso verpflichtet worden. Empfohlen hatte sich der seit insgesamt über zehn Jahren von McLaren sowie Mercedes betreute Senkrechtstarter auch durch seinen Gesamtsieg in der Nachwuchsklasse GP2. Auf Anhieb avancierte der 22-Jährige in seiner Premierensaison in der Formel 1 zum Anwärter auf den Titel. Vor dem Japan-Rennen liegt er zwei Punkte vor Alonso.
Ergebnisse der Freitag-Trainings für den Japan-GP:
1. Session:
1. Kimi Räikkönen (FIN) Ferrari 1:19,119 Minuten (Schnitt: 207,621 km/h)
2. Felipe Massa (BRA) Ferrari 1:19,498
3. Fernando Alonso (ESP) McLaren-Mercedes 1:19,667
4. Lewis Hamilton (GBR) McLaren-Mercedes 1:19,807
5. Nico Rosberg (GER) Williams 1:20,058
6. Robert Kubica (POL) BMW Sauber 1:20,297
7. Alexander Wurz (AUT) Williams 1:20,411
Weiter:
14. Vitantonio Liuzzi (ITA) Toro Rosso 1:20,808
18. Mark Webber (AUS) Red Bull 1:21,437
20. Sebastian Vettel (GER) Toro Rosso 1:21,854
21. David Coulthard (GBR) Red Bull 1:22,436
2. Session:
1. Lewis Hamilton (GBR) McLaren-Mercedes 1:18,734 Minuten (Schnitt: 208,637 km/h)
2. Fernando Alonso (ESP) McLaren-Mercedes 1:18,948
3. Felipe Massa (BRA) Ferrari 1:19,483
4. Jarno Trulli (ITA) Toyota 1:19,711
5. Kimi Räikkönen (FIN) Ferrari 1:19,714
6. Heikki Kovalainen (FIN) Renault 1:19,789
Weiter:
8. David Coulthard (GBR) Red Bull 1:19,949
11. Mark Webber (AUS) Red Bull 1:20,069
12. Alexander Wurz (AUT) Williams 1:20,233
13. Nico Rosberg (GER) Williams 1:20,270
18. Vitantonio Liuzzi (ITA) Toro Rosso 1:20,985
19. Sebastian Vettel (GER) Toro Rosso 1:20,997
(apa/red)
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