Freitag, 28. September 2007

Hurrikan "Lorenzo" fegt durch Mexiko: 100.000 Menschen in Sicherheit gebracht

  • Zahlreiche Schulen mussten geschlossen werden
  • Hurrikan-Zentrum: "Lorenzo" könnte stärker werden

Der Wirbelsturm "Lorenzo" hat in Mexiko die ersten Todesopfer gefordert. Im zentralmexikanischen Bundesstaat Puebla kamen nach Angaben der Behörden bei starken Regenfällen drei Menschen ums Leben. Eine Mutter und zwei Kinder starben, als ihr Haus von einer Schlammlawine verschüttet wurde. "Lorenzo" war im Bundesstaat Veracruz an der mexikanischen Golfküste auf Land getroffen.

Wegen der zu erwartenden Überschwemmungen waren bereits am Vortag des Unglücks mindestens 100.000 Menschen aus gefährdeten Gebieten in Sicherheit gebracht worden. Außerdem wurde in neun Städten der Strom abgeschaltet. Die Auswirkungen des Sturmes waren auch in einer Reihe von Nachbarstaaten in Zentralmexiko zu spüren, darunter in Puebla und in der Metropole Mexiko-Stadt.

Erdrutsche und Schlammlawinen im Landesinneren
Wie von den Meteorologen erwartet, schwächte sich "Lorenzo" an Land ab, nachdem er sich zuvor über dem Meer zu einem Hurrikan mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde entwickelt hatte. Einige Flüsse in Veracruz traten über die Ufer. In den Bergen im Landesinneren lösten die Wassermassen Erdrutsche und Schlammlawinen aus. Erst im August waren durch Hurrikan "Dean" mehrere Menschen ums Leben gekommen. (apa/red)

28.9.2007 22:19