Beitrag zu Katastrophen? Klimaschutzklage gegen Automobilhersteller abgewiesen
- USA: Richter schieben Verantwortung auf Parlamente
- Außenpolitische Position der Staaten wäre gefährdet

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Kalifornien ist mit dem Versuch gescheitert, die Automobilindustrie wegen ihres Beitrags zur globalen Erwärmung zur Rechenschaft zu ziehen. Ein Richter in San Francisco wies die Klage des US-Staates gegen sechs Hersteller ab. Kalifornien wollte damit die Zahlung von mehreren Millionen Dollar Schadensersatz für erwartete Ausgaben wegen Überflutungen und anderer klimabedingter Naturkatastrophen erreichen.
Richter Martin Jenkins befand, dass man unmöglich bestimmen könne, in welchem Maße die Automobilhersteller für Schäden in Kalifornien verantwortlich gemacht werden könnten, die aufgrund der globalen Erwärmung zu erwarten seien. Es sei eher Sache der Parlamente als der Richter, die Verantwortung der Automobilindustrie für die globale Erwärmung zu bestimmen.
Außerdem würde eine Behandlung der Klage die außenpolitische Position der Vereinigten Staaten gefährden, erklärte der Richter in seinem Bescheid an den kalifornischen Generalstaatsanwalt Jerry Brown. Die Klage richtete sich gegen Chrysler, Ford und General Motors sowie gegen die amerikanischen Niederlassungen der japanischen Hersteller Honda, Nissan und Toyota. (apa/red)
