Mittwoch, 19. September 2007

Österreichs Hotels wurden wieder teurer:
Durchschnittspreise von 133 Euro pro Nacht

  • Deutschlandurlauber kommen am billigsten davon
  • Moskau ist teuerste europäische Städte-Destination

Touristen in Österreich haben im Frühjahr (April bis Ende Juni) durchschnittlich 7 Prozent mehr für ihre Übernachtung zahlen müssen als noch ein Jahr zuvor. In Wien stiegen die Quartierpreise sogar um 10 Prozent auf 138 Euro an. Das geht aus dem aktuellen Hotelpreis-Index des Online-Buchungsportals www.hotels.com hervor. Im Schnitt legten Österreich-Urlauber an die 133 Euro pro Nacht und Person auf den Tisch.

Während Touristen in der österreichischen Bundeshauptstadt durchschnittlich 138 Euro für eine Übernachtung bezahlen mussten, sanken die Preise in der Mozart-Stadt Salzburg um 2 Prozent im Schnitt auf 122 Euro pro Nacht.

Deutschland ist billig
Gute Nachrichten gab es hingegen für Deutschlandurlauber. Die Preise für Übernachtungen in den deutschen Städten sind im Schnitt von April bis Ende Juni um 9 Prozent gesunken. So kostete eine Nacht in einem deutschen Hotel im Schnitt 105 Euro pro Zimmer. Den stärksten Preisrückgang verzeichnete die Finanzmetropole Frankfurt mit 109 Euro (-25 Prozent).

Tops und Flops in Europa
Großbritannien war laut dem HPI die teuerste europäische Reisedestination. Touristen mussten im Schnitt 162 Euro für eine Nacht im Hotel berappen. Hinter der britischen Insel rangierten die Schweiz (151 Euro) und Italien (148 Euro). Am billigsten konnten Reisende in Deutschland und Ungarn (jeweils 105 Euro) und Polen (102 Euro) übernachten. Der europäische Durchschnittspreis für eine Nacht im Hotel betrug 132 Euro.

Teures Pflaster
Städtereisende mussten in Moskau am tiefsten in die Tasche greifen. In der russischen Hauptstadt kostete im Zeitraum April bis Ende Juni 2007 eine Übernachtung im Hotelzimmer durchschnittlich 284 Euro. An zweiter Stelle in der Hochpreis-Skala folgt die US-Metropole New York (210 Euro) vor der italienischen Küstenstadt Venedig (204 Euro).

Die Auswertung
Der Preisvergleich basiert auf der Auswertung des Hotel Price Index des Hotelbuchungsportal www.hotels.com. Der HPI bezieht sich nach Angaben des Buchungsportals auf die tatsächlich gezahlten Preise und nicht auf die offiziell ausgewiesenen Zimmerraten. Weltweit werden rund 20.000 Hotels aller Sternekategorien verglichen. (apa/red)

19.9.2007 14:25