Mörtel und ewig lockt die Mausi-Falle

Richard Lugner: Die Mörtel-Love-Story wie sich Österreichs letzter Playboy in die 26-jährige Isabella verliebte, wie ihn seine Gefühle in die Krise stürzten.
Kurvige Blondinen am laufenden Band, Flirt-Jetset zwischen Sri Lanka, Hamburg, Budapest und München: Eigentlich müsste sich Richard Lugner derzeit ja fühlen wie eine alpenländische Raubkopie von Hugh Hefner. Hormoneller Spätfrühling im Frühherbst gewissermaßen. Jawohl, der alte Sünder ist frisch verliebt und steckt dennoch tief in der Gefühlskrise. Ich bin mit den Nerven völlig am Ende, röchelt er tonlos ins Telefon. Mir wächst das alles über den Kopf.
Krise? Nervlich am Ende? Im Blitzlichtgewitter der internationalen Scheidungs-Berichterstattung blühte der Baumeister noch auf, als wäre der Sommer der Trennung ein mehrwöchiger Opernball. Doch jetzt, da er nach Zeiten mannhafter Zurückhaltung (Ich hatte seit zwei Monaten keinen Sex!) endlich frei für neue Taten wäre, verlässt Österreichs letzten Playboy plötzlich der Mut. Und statt seines maßgeschneiderten Fracks zwicken ihn nur noch Selbstzweifel. Ich glaube, ich bin keine positive Figur mehr.
Funkelnde Rehaugen. Dabei begann alles so vielversprechend: Eineinhalb Monate nach seiner Scheidung hat Mörtel hinter den Kulissen der ATV-Kuppelsoap Mörtel sucht das Glück, die diesen Mittwoch startete, sein neues Mausi gefunden. Es heißt Isabella Zenkl, entstammt der Cottage von Floridsdorf, ist regionaltypisch gepierct, tätowiert, zarte 26 und keck wie ein Kitz. Ihre Rehaugen setzten mich schachmatt, es hat geknistert, bekennt Lugner. Ein halbes Jahrhundert Altersunterschied für Rehaugen nicht mehr als ein Wimpernschlag.
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