Mittwoch, 19. September 2007

,Nachhause ins Morgenland!‘

Streitgespräch: Landeshauptmann Jörg Haider und Islam-Sprecherin Amina Baghajati über Terrorzellen in Österreich, jugendliche Extremisten und Hassprediger.

Gefährlicher Islam? Haider will jetzt Moscheen und Minarette in ganz Kärnten per Gesetz verbieten. Baghajati wirft Haider gefährliche Aufschaukelung vor.

Jörg Haider, Kärntens Landeshauptmann und Hardliner in Ausländerfragen, traf Amina Baghajati, die Sprecherin der islamischen Glaubensgemeinschaft, zum NEWS-Streitgespräch:

NEWS: Vergangene Woche wurden drei islamistische Extremisten festgenommen. Wie groß ist die Gefahr, die von den Muslimen in Österreich ausgeht?
Baghajati: Wir müssen die momentane Situation ernst nehmen, aber dürfen gleichzeitig nicht in Hysterie und Panikmache verfallen. Es ist unsere Aufgabe als islamische Glaubensgemeinschaft, jetzt besonders wachsam zu sein.
Haider: Die Zahl der Moslems explodiert, viele darunter
sind radikal und gewaltbereit. Von 150 Moscheen sind in Deutschland 39 wegen fundamentalistischen Aktivitäten auffällig. In Österreich ist die Situation nicht anders.
Baghajati: Aber gerade die aktuellen Vorkommnisse zeigen, dass eine nüchterne Betrachtung wichtig ist. Das Gefährdungspotenzial geht nicht von den Moscheen aus, sondern von jenen, die sich abgekoppelt haben, über Internetkommunikation eine eigene Welt schaffen.
Haider: Zugewanderte Moslems der 2. und 3. Generation nämlich, die sich nicht integrieren wollen, auf Hassprediger reinfallen und übers Internet Terrordrohungen verschicken. Gegen diesen radikalen Islamismus müssen wir ankämpfen. Durch ein Moscheebau- und Kopftuchverbot, wie es das BZÖ fordert. Man darf vor diesen Entwicklungen die Augen nicht verschließen.
Baghajati: Ich bin die Letzte, die die Augen vor irgendetwas verschließt.
Haider: Zwischen Sagen und Tun ist halt immer ein Unterschied. Sie werden von Islamisten als Galionsfigur benutzt, um die Dinge zu verharmlosen.

Das ganze Gespräch lesen Sie im neuen NEWS

19.9.2007 15:25