Mord an iranischem Studenten in Moskau: Teheran verlangt lückenlose Aufklärung
- Polizei geht von einem rassistischen Motiv aus
Ein iranischer Student ist in Moskau vermutlich aus rassistischen Gründen umgebracht worden. Die Polizei erklärte der Nachrichtenagentur RIA-Nowosti, der 19-Jährige sei in einem besseren Viertel Moskaus mit Stichen ins Herz und ins Handgelenk schwer verletzt worden und auf dem Weg ins Krankenhaus verblutet.
Die Polizei gehe von einem rassistischen Motiv aus, da Laptop und Geld nicht gestohlen worden seien. Der junge Mann war der Sohn eines Botschafts-Dolmetschers und hatte in Moskau studiert. Nach Berichten der iranischen Nachrichtenagentur IRNA verlangt der Iran von Russland eine lückenlose Aufklärung.
In den vergangenen Jahren wurden in Russland Hunderte von Gastarbeitern, die meist eine dunkle Hautfarbe hatten, Opfer rassistischer Anschläge.
(apa/red)
