Sonntag, 23. September 2007

Gusenbauer macht Sightseeing in New York:
Entdeckt Passion für Picasso im "MoMa"

  • Im Museum of Modern Art und weiteren Galerien
  • Abseits von Dienstreisen: Spazieren durch Manhattan

Manchmal bleibt auch Bundeskanzlern auf Dienstreise ein wenig Zeit für Privates - wenngleich auch bei dieser Gelegenheit wieder Kabinettsmitglieder, Diplomaten, Journalisten, Fotografen und Kameraleute dabei waren.

Beim Besuch des New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) im Rahmen seiner einwöchigen USA-Visite geriet er beim Anblick von Pablo Picassos Gemälde "Les Demoiselles d'Avignon" (Die Mädchen von Avignon, 1907) geradezu ins Schwärmen, drehte sich zu einem Kabinettsmitarbeiter um und fragte schelmisch: "Du, wo ist denn die Portokassa?" Um welchen Geldtopf es sich dabei genau handeln sollte, war nicht in Erfahrung zu bringen.

Die "Mädchen von Avignon" gelten als eines der zentralen Werke der modernen Kunst am Übergang von Picassos Rosa-Periode zum Kubismus.

Den Nachmittag verbrachte Gusenbauer im New Yorker Stadtteil Chelsea, einer Gegend in Manhattan, die noch viel von ihrem ursprünglichen Charakter aus dem 19. Jahrhundert bewahrt hat. In den vergangenen Jahren haben sich hier zahlreiche exzellente Galerien niedergelassen, von denen Gusenbauer gleich fünf besuchte - allein, die Summen aus der ominösen Portokassa reichten auch diesmal offensichtlich nicht aus.

23.9.2007 13:14