Vorarlberger nach Flugzeug-Crash daheim:
Unglück in Thailand mit Prellungen überlebt
- 89 Opfer bei Flugzeugabsturz, Squinobal überlebte
- Squinobal: Sind froh, dass wir heil angekommen sind
Der 33-jährige Vorarlberger Marcel Squinobal, der das Flugzeugunglück in Thailand mit Prellungen am Brustkorb überlebt hat, ist nach zwölfstündigem Flug mit seinem 27-jährigen Freund aus Deutschland in München gelandet. "Wir sind froh, dass wir heil angekommen sind", sagte Squinobal bei seiner Ankunft zu den wartenden Journalisten. Viel mehr war dem Vorarlberger, der ein Exklusiv-Interview führen möchte, nicht zu entlocken.
Auf die Frage, wie der Flug gewesen sei, antwortete Squinobal mit einem sarkastischen "Super" und mit Tränen in den Augen. Daraufhin eilten Squinobal und sein 27-jähriger deutscher Freund Christoph Falchetti, die sehr erschöpft wirkten und mehrmals mit den Tränen kämpften, zu einem für sie bereit stehenden schwarzen VW-Bus, der sie vom Flughafen wegbrachte.
Squinobal und Falchetti waren in Thailand nach Angaben des Generalkonsuls der österreichischen Botschaft in Bangkok, Robert Landlinger, am Mittwoch und Donnerstag mit allem Notwendigen versorgt worden. "Ich muss sagen, die beiden halten sich hervorragend", zollte Landlinger dem Duo Lob und Respekt.
Bei dem Flugzeugunglück auf der thailändischen Ferieninsel Phuket sind am vergangenen Sonntag 89 Menschen ums Leben gekommen, 41 konnten sich aus dem brennenden Flugzeugwrack retten, darunter auch Squinobal und sein Freund Christoph Falchetti. Der 33-Jährige aus Lauterach bei Bregenz und sein 27-jähriger Begleiter kamen mit Prellungen davon.
(apa/red)

