Säugling von Mutter schwer misshandelt:
Kind weist schwere Kopfverletzungen auf
- Großmutter fand Säugling - Verdächtige stellte sich
- Mutter hat bei Einvernahmen durch Polizei gestanden
In Wien Döbling ist ein fünf Monate altes Baby offenbar von seiner Mutter misshandelt worden. Der Bub wurde von seiner Großmutter mit schweren Kopfverletzung in der Wohnung in der Reimersgasse 2 gefunden. Das Kind ist laut Polizei aber nicht in Lebensgefahr. "Er ist auch nicht in der Intensivstation", sagte ein Ermittler. Die Mutter hat sich der Polizei gestellt.
Jene Mutter, die in Wien-Döbling ihr Baby geschlagen haben soll, hat die Tat bei den Einvernahmen durch die Polizei gestanden. Das Kind dürfte geschrien haben, während sie mit dem Vater stritt. Da dürften der 20-Jährigen in einer Wohnung in der Reimersgasse die Nerven durchgegangen sein, und sie ohrfeigte den fünf Monate alten Sohn. Der Bub war stabil, eine genaue Diagnose ist noch ausständig
Nach der Tat telefonierte die Frau mit ihrer Mutter und kündigte ihren Selbstmord an. Bei den Einvernahmen meinte sie aber, nicht ernstlich an Suizid gedacht zu haben. Hintergrund der Gewalttat dürften immer wiederkehrende Auseinandersetzungen mit dem noch 18-jährigen Kindesvater sein. Das soll auch zu einer Trennung vor etwa zwei bis drei Wochen geführt haben, so Höbarth. Er dürfte auch andere Bekanntschaften gepflogen haben. (apa/red)
