Enthüllt: Terrorzelle in Wien
- Im Visier: Terror-Propaganda aus Wien.

·KLICKEN: Islamisten- Drohung im Wortlaut
"Keine Unterstützung für Bush und seine Bande"
·Terror-Verdächtige in Österreich verhaftet
Erfolg des Ministeriums nach Video-Drohbotschaft
·NEWS: Erfolgreiche Anti-Terror-Operation
Hauptverdächtiger
seit Monaten im Visier
Wiener Islamisten im Visier der Terrorfahnder. Bin Ladens Drohbotschaften vom Frühjahr dieses Jahres kamen aus Österreich.
Die Stimme des Kalifats, wie sich die Terror-Propagandisten von Osama bin Laden nennen, war am 9. März und 3. April dieses Jahres unüberhörbar. Österreich und auch Deutschland wurde in einer im Internet veröffentlichten Videobotschaft absolut glaubwürdig mit Terroranschlägen gedroht, weil sie Truppen in Afghanistan stellen würden. Obwohl Österreich damals mit nur vier Offizieren in Kabul vertreten war und in Sachen Afghanistan-Politik eine mehr als untergeordnete Rolle spielt, waren weite Teile des Terrorvideos mit Details aus der österreichischen Innenpolitik gespickt.
Globale Islamische Medienfront. Pünktlich zum 6. Jahrestag der verheerenden Terroranschläge vom 11. September und zeitgleich mit dem nun neu aufgetauchten Bin-Laden-Video erhellen sich jetzt nach rund sechsmonatigen intensiven Ermittlungen des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) die Nebel.
Die Österreichs Staatsspitzen alarmierende Nachricht: Die Spur des Terrors führt direkt nach Wien. Seit Monaten haben die Observationsspezialisten einen Hauptverdächtigen und mehrere Komplizen im Auge, die zur Globalen Islamischen Medienfront (Gimf) gehören sollen, die hinter der Stimme des Kalifats steht. (Anm. d. Red.: NEWS sind die Namen der Verdächtigen bekannt. Um mögliche weitergehende Ermittlungen nicht zu gefährden, verzichtet die Redaktion aber auf die Nennung der Namen.)
Ebenfalls an den Ermittlungen beteiligt sind die Karlsruher Bundesanwaltschaft, die wegen des Verdachtes der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung ein Ermmittlungsverfahren führt, der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) und US-Behörden, die seit langem den Datenverkehr aus Pakistan und Afghanistan abschöpfen, auswerten und zum Teil Partnerdiensten von betroffenen Staaten zur Verfügung stellen.
Die umfangreiche Geheimoperation stellt die wichtigste Terror-Ermittlung seit der Operation Charly (später Operation Castor) dar, bei der zu Beginn der österreichischen EU-Präsidentschaft 2006 erstmals die gefährlichen Aktivitäten der österreichischen Online-Jihadisten ins Visier der österreichischen und deutschen Terrorfahnder gerieten.
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