Erasmus - Transnationale Partnerschaften:
Das Hochschul-Austauschprogramm der EU
- Ein Mobilitätsprogramm für Studenten und Lehrende
- Für ein interkulturelles und europäisches Bewusstsein

Das Erasmus-Programm wurde 1987 mit dem vorrangigen Ziel gegründet, die Zusammenarbeit von Hochschulen innerhalb der EU und anderen europäischen Ländern zu fördern. Außerdem soll die Mobilität von Studenten und Dozenten gefördert werden.
Erasmus ist Teil des EU-Aktionsprogramms der Europäischen Union für Allgemeinbildung (Programm Soktrates). Erasmus zielt darauf ab, durch die Förderung von transnationalen Partnerschaften zwischen Hochschulen die Qualität der Hochschulbildung zu verbessern und ihre Europäische Dimension zu stärken. Weitere Ziele sind die Förderung des Fremdsprachenerwerbs und der Aufbau eines interkulturellen, europäischen Bewusstseins.
Erasmus-Mobilitätsaktivitäten
Erasmus Mobilitätsaktivitäten umfassen Studierenden- und Lehrendenmobilität, Organisation der Mobilität und European Credit Transfer System.
Voraussetzung für die Durchführung von Erasmus-Mobilitätsaktivitäten ist die Zulassung zum Erasmus-Programm
Die Hochschulinstitutionen stellen bei der Europäischen Kommission einen Antrag auf die Erasmus Hochschulcharta, die Genehmigung des Antrages durch die Europäische Kommission stellt das "Eintrittsticket" zum Erasmus-Programm dar. Die Verwaltung sämtlicher Zuschüsse für Mobilitätsaktivitäten erfolgt dezentral durch die Nationalen Agenturen.
Studierendenmobilität
Ziel dieser Aktion ist es, den Teilnehmern zu ermöglichen, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern, ein größeres Wissen über die Hochschulbildung in Europa zu erlangen und die europäische Dimension ihres Studiums zu erfahren.
Die Zuschüsse bieten Studierenden aus dem Hochschulbereich (Universitäten, Universitäten der Künste, Fachhochschulen bzw. Fachhochschul-Studiengänge, Akademien des nicht-universitären Bereichs sowie sonstige post-sekundäre Bildungseinrichtungen) die Möglichkeit, drei bis zwölf Monate ihres Studiums im europäischen Ausland zu absolvieren.
Finanzielle Unterstützung
Studierende an österreichischen Hochschuleinrichtungen erhalten nach der Nominierung durch ihre Heimatinstitution als Erasmus-Studierende einen monatlichen Mobilitätszuschuss von den Erasmusreferaten (ÖAD) der Nationalagentur in den Universitätsstädten (bestehend aus einem EU-Anteil und einem Zuschuss aus nationalen oder regionalen Mitteln), der nach Zielland variiert. Für die Dauer ihres Aufenthaltes sind Erasmus-Studierende von Studiengebühren sowohl an der Heimat- als auch an der Gastinstitution befreit.
Lehrendenmobilität
Ziel dieser Aktion ist es, den Lehrenden berufliche und persönliche Weiterentwicklung zu ermöglichen, die Kooperation zwischen Hochschulinstitutionen in verschiedenen Ländern auszubauen und so den Austausch von Fachwissen zu fördern und andere pädagogische Methoden kennen zu lernen. Ein weiteres, wesentliches Ziel der Erasmus-Lehrendenmobilität besteht darin, die nicht-mobilen Studierenden mit den Kenntnissen und dem Fachwissen von Lehrenden aus anderen europäischen Ländern vertraut zu machen.
European Credit Transfer System (ECTS)
Zuschuss für die Einführung von ECTS: Die Hochschule beschreibt ihr Studien- und Lehrveranstaltungsangebot nach europäischen Vorgaben und Standards und bewertet dieses mit Anrechnungspunkten. (Informationspaket). Dadurch wird Transparenz geschaffen, die die akademische Anerkennung zwischen Partnerhochschulen mit Hilfe effizienter und allgemein anwendbarer Mechanismen (Studienabkommen, Abschrift der Studiendaten) erleichtert. (red)
Link:
www.sokrates.at
