Anstieg der Arbeitskosten in Österreich:
Index im 2. Quartal '07 um 2,5% gestiegen
- Wachstum bei Löhnen und Gehältern lag bei 2,7%

·Arbeitslosigkeit bei uns weiter gesunken
Minus 4,8% im August -
191.226 auf Jobsuche
·Offener Arbeitsmarkt
für neue EU-Länder
Bartenstein: Ab 2009 sollen Hürden wegfallen
Der Arbeitskostenindex (AKI) für das zweite Quartal 2007 ist in Österreich im Vergleich zur selben Periode im Vorjahr um 2,5 Prozent gestiegen. Bei den Löhnen lag das Wachstum bei 2,7 Prozent, teilte die Statistik Austria in einer Aussendung mit. Die Sozialbeiträge der Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen stiegen um 1,9 Prozent. Der Index wuchs im zweiten Quartal 2007 somit geringfügig stärker als im Vorquartal (im ersten Quartal 2007 stieg der AKI um 2,3 Prozent).
Im Dienstleistungsbereich stieg der Index mit 3,2 Prozent deutlich höher als im Produzierenden Bereich, indem der AKI nur um 1,5 Prozent wuchs. Innerhalb des Dienstleistungsbereichs konnte der AKI im Realitätenwesen mit 4,9 Prozent den höchsten Anstieg verzeichnen. Bereits in den Vorquartalen wuchs der AKI in diesem Bereich am stärksten. Im Tourismusbereich fiel das Wachstum mit 0,7 Prozent am geringsten aus.
Niedrigster Anstieg bei Sachgütererzeugung
Im Produzierenden Bereich wuchs der AKI im Bergbau am stärksten (3,2 Prozent), gefolgt vom Bauwesen (1,9 Prozent). Den niedrigsten Anstieg gab es in der Sachgütererzeugung (1,5 Prozent). Der AKI misst die Arbeitskosten pro geleisteter Stunde, wobei Arbeitskosten einerseits Bruttolöhne und -gehälter und andererseits Sozialbeiträge der Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen beinhalten. (apa/red)

