Noch 24 Teams haben realistische Chance:
Deutsche und Tschechen fast fix bei EURO
- Die Vorentscheidung in Gruppe D scheint gefallen
- Griechen, Kroaten, Polen und Schweden knapp davor

Nach den 21 Mittwoch-Spielen der Qualifikation für die Fußball-EURO 2008 dürfen sich noch 24 Länder realistische Hoffnungen auf einen der 14 Startplätze machen. Bereits mit eineinhalb Beinen im Turnier in Österreich und der Schweiz stehen in Gruppe D Deutschland und Tschechien. Auch Titelverteidiger Griechenland, Kroatien, Polen und Schweden dürfen bereits erste Planungen vornehmen. Ein Überblick über die Lage in den sieben Quali-Gruppen:
GRUPPE A: Das Rennen um die zwei EM-Plätze bleibt weiter ein Vierkampf zwischen Spitzenreiter Polen (21 Punkte/11 Spiele), Finnland (19/11), Vizeeuropameister Portugal (17/10) und Serbien (16/10). In den beiden direkten Duellen trennte sich das Quartett jeweils remis, in der kommenden Runde am 13. Oktober trifft jedes der vier Teams auf einen Nachzügler. Finnland hat in Belgien wohl die schwierigste Aufgabe zu meistern.
GRUPPE B: Nach dem 0:1 gegen den nunmehrigen Tabellenführer Schottland (21/9) ist Frankreich (19/9) vom ersten auf den dritten Rang abgerutscht. Weltmeister Italien (20/9) steht als Zweiter wieder voll im Plan und hat im kommenden Heimspiel gegen Georgien eine leichte Aufgabe. Für die Ukraine (13/8), die am 13. Oktober nach Schottland reisen muss, scheint der EURO-Zug abgefahren.
GRUPPE C: Europameister Griechenland (19/8) hielt mit einem Remis in Oslo Verfolger Norwegen (17/9) auf Distanz. Vom 2:2 profitierte auch die Türkei (17/8), die nach dem Sieg gegen Ungarn an den Skandinaviern vorbeizog. Auch in dieser Gruppe warten in der kommenden Runde leichte Gegner, Griechenland würde Bosnien (13/9) mit einem Heimsieg wohl endgültig aus dem Rennen werfen.
GRUPPE D: Die Vorentscheidung scheint nach einem 1:0 der hinter Deutschland (22/8) zweitplatzierten Tschechen (20/9) gegen Irland (14/9) gefallen. Drei Spiele vor Schluss weist das Team von Karel Brückner sechs Punkte Vorsprung auf die Iren auf und hat auch im direkten Vergleich die Nase vorne. Die DFB-Auswahl würde mit einem Auswärtssieg auf der "Grünen Insel" bereits die Tickets buchen, das gleiche gilt für die dann spielfreien Tschechen.
GRUPPE E: Kroatien (23/9) liegt vor dem letzten Viertel der Spiele voll auf Kurs, England (20/9) hat nach dem 3:0 gegen den direkten Konkurrenten Russland (18/9) eine hervorragende Ausgangsposition. Im einzigen Gruppenpartie am 13. Oktober wartet auf die Briten gegen Estland eine leichte Aufgabe. Auch Israel (17/9) darf bei Umfallern der Konkurrenz noch mit der EM spekulieren.
GRUPPE F: Schweden (19/8) und Spanien (19/8) haben die besten Karten, den zuletzt schwächelnden Nordiren (16/9) scheint in der Entscheidung die Luft auszugehen. Dänemark (14/8) besitzt bei einem Spiel weniger mit einem Sieg im Heimspiel gegen die Iberer noch Chancen auf die Teilnahme. Schweden wäre mit einem Erfolg in Liechtenstein so gut wie qualifiziert.
GRUPPE G: Vor dem direkten Duell liegt Rumänien (20/8) punktegleich vor den Niederlanden (20/8). Der Sieger würde mit eineinhalb Beinen bei der EURO dabei sein. Der am 13. Oktober spielfreie Dritte Bulgarien (18/9) liegt jedoch auf der Lauer und würde vor allem von einer Niederlage des Nachbarn Rumänien profitieren.
(apa/red)










