Samstag, 15. September 2007

Nullnummer in Ried: Wacker Innsbruck beendet immerhin negative Auswärtsserie

  • Erstes Remis nach zuletzt 13 Auswärtsniederlagen
  • Tiroler Gäste aktiver: Schlechte Chancenauswertung

Die SV Ried und Wacker Innsbruck haben sich im Rieder Fill-Metallbau-Stadion torlos getrennt. Die Innsbrucker haben nach zuletzt 13 Auswärtsniederlagen in Folge nun immerhin die schwärzeste aller Serien beendet. Sie bleiben aber in der laufenden Saison weiterhin sieglos. Für Ried war es das erste Remis der Saison.

Die Tiroler Gäste waren von Beginn an die aktivere Mannschaft, nutzten aber keine ihrer Chancen. In der 12. Minute lenkte Ried-Goalie Hans-Peter Berger Florian Maders Freistoß an die Latte. Nur vier Minuten später bändigte Berger mit Mühe einen Kolousek-Schuss. Ried beging viele Abspielfehler und kam erst in der 36. Minute gefährlich vor das Gäste-Tor, Christoph Jank scheiterte aber.

Auch der einsatzfreudige Ried-Debütant Muhammet Akagündüz setzte über weite Strecken keine Akzente und wurde nach einer guten Stunde (65.) ausgewechselt. In der zweiten Hälfte versuchten die Innsbrucker weiter, das Spiel zu machen und ihre schwarze Serie von 13 Auswärtsniederlagen in Folge zu beenden.

Im Abschluss hatte Wacker aber Pech. Mader scheiterte in der 62. Minute erneut an der Latte, im Gegenzug machte es ihm auf der anderen Seite Hackmair nach und donnerte den Ball aus mehr als 20 Metern ans Lattenkreuz. Die letzten Minuten wankten die Tiroler wie schon so oft in dieser Saison. Diesmal traf der Gegner aber nicht in den Schlusssekunden, obwohl Ried in den letzten Spielminuten fünf Eckbälle hatte.

Innsbruck erspielte in der laufenden Saison in zehn Partien bei sechs Niederlagen vier Remis, gewann von den jüngsten 29 Spielen nur eines. Die Offensive erzielte in der laufenden Saison 8 Tore.

(apa/red)

15.9.2007 20:57