Salzburger besiegen Mattersburg mit 2:1 :
Meister bereit für UEFA-Cup-Spiel in Athen
- 2:1: Erster Sieg gegen Burgenländer seit August 2006
- Zickler und Meyer trafen schon vor der Pause

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Meister Red Bull Salzburg hat mit dem 2:1 (2:0) über "Angstgegner" SV Mattersburg auch sein fünftes Heimspiel der Fußball-Bundesliga-Saison gewonnen und sich damit auf Rang zwei verbessert. "Fast alle Verletzten sind zurück, ich konnte in der Länderspiel-Pause hervorragend mit der Mannschaft arbeiten", lautete der zufriedene Kommentar von Bullen-Cheftrainer Giovanni Trapattoni nach der gelungenen Generalprobe für das UEFA-Cup-Hinspiel am Donnerstag in Athen gegen den neuen Macho-Club AEK.
"Wir wollen in die Gruppenphase und uns bereits in Athen eine gute Ausgangslage verschaffen", meinte Remo Meyer, der das 2:0 besorgt hatte. Doch um dieses Ziel zu erreichen, wird eine bessere Chancenauswertung notwendig sein, wie auch Torjäger Alexander Zickler, Schütze des ersten Salzburger Treffers, weiß: "Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht, durch den Anschlusstreffer ist Mattersburg natürlich wieder ins Spiel gekommen."
Der Spitzenreiter der Torschützenliste (6 Tore) machte auch unliebsame Bekanntschaft mit seinem deutschen Landsmann Carsten Jancker, der in Minute 63 aufseiten der Burgenländer eingewechselt wurde und seinen ehemaligen Bayern-München-Teamkollegen foulte. "Meine erste Frage war, wie viel Übergewicht er hat. Fünf, sechs Kilo sind es sicher", meinte Zickler.
Mattersburg-Trainer Franz Lederer ärgerte sich dagegen über das Auftreten seiner Mannschaft in den ersten 45 Minuten: "In der ersten Spielhälfte haben wir so gespielt, wie wenn wir hier noch nie angetreten wären. Da hat Salzburg eine 'Großraumhösche' mit uns gespielt. Wir hatten auf jeder Position Irrläufer. So wie in der zweiten Hälfte hätte ich mir die Mannschaft über 90 Minuten erwartet."
Das Fehlen des gesperrten Kapitäns Didi Kühbauer wollte der Coach für die schwache Vorstellung nicht als Ausrede durchgehen lassen. "Es kann nicht sein, dass immer einer in der Mannschaft sein muss, der laute Worte findet und die anderen zusammenstaucht", sagte Lederer. (apa/red)
